Nebelkerzen in der Krankenpflege

Land auf – Land ab werben Politiker und Krankenhausträger Nachwuchs für Berufe in der Krankenpflege. Auch die Altenpflege rückt immer mehr in den Fokus der Abgeordneten. Es wird diskutiert und lamentiert. Es gibt plötzlich selbsternannte Pflegeexperten, die wahrscheinlich noch nie einen Patienten versorgt haben.  Die Notwendigkeit den Pflegeberuf erheblich zu verbessern ist aber bereits vierzig Jahre alt.

Bereits Anfang der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts fehlte examiniertes Pflegepersonal in den Kliniken. In der damaligen Gewerkschaft ÖTV (Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr) beschwerte sich in der Berufsgruppe das Klinikpersonal über die hohe Arbeitsbelastung und über die unzureichende Vergütung.

Also nichts Neues.

< Verschiedene Schätzen gehen von einem Bedarf in den kommenden Jahren von bis zu 30.000 Pflegekräften aus, die notwendig sind, um eine angemessene Pflege sicherzustellen. Die Tätigkeiten in diesem Beruf werden generell unterbezahlt. Somit ist die Arbeit als examinierte Pflegekraft am Patienten anscheinend der Gesellschaft nichts Wert. Examinierte Pflegekräfte werden durch angelernte Hilfskräfte ersetzt. Und der Patient leidet darunter. Der neue Gesundheitsminister Gröhe sollte sich schleunigst um die Verbesserung in der Pflege kümmern. Das meint
Jürgen Bause

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