Pressemitteilung „Toshiba Medical Systems Corporation” firmiert ab dem 4. Januar 2018 als „Canon Medical Systems Corporation“

Reibungsloser Übergang mit vielversprechenden Perspektiven Neuss, 16.11.2017. Die Toshiba Medical Systems Corporation, einer der weltweit führenden Hersteller bildgebender Medizingeräte, ist seit Dezember 2016 offiziell ein Teil der Canon Gruppe (Canon Inc.). Canon hat 6 Milliarden Dollar für die Übernahme von Toshiba Medical Systems investiert und wird den Namen des Unternehmens am 4. Januar 2018 in Canon Medical Systems Corporation ändern. Eine „selbstverständliche Verbindung“ zum Wohle aller Die Zusammenführung beider Unternehmen bietet eine einzigartige Chance und ist geradezu „eine natürliche Verbindung“ zum Wohle aller – der Unternehmen, der Mitarbeiter, der Kunden und Anwender der Medizingeräte und der Patienten, erklärte Fujio Mitarai, Präsident und Chief Executive Officer (CEO) von Canon. Denn beide Unternehmen, Toshiba Medical Systems und Canon, verfügen über proprietäres exzellentes Know-how und fortschrittliche Techniken zur Bildgebung. Darüber hinaus sind beide Unternehmen traditionell fokussiert auf Innovation, Qualität, Service, Support, Sicherheit, Flexibilität und Kundenzufriedenheit. Beide genießen weltweit großes Vertrauen und breite Zufriedenheit ihrer Kunden. Unter dem neuen Dach arbeiten beide Unternehmen bereits gemeinsam daran, ihre fortschrittlichsten Technologien zur Bildgebung zusammenzuführen. Aus den Synergien wird ein Kraftwerk für Innovationen zum Nutzen aller entstehen. Canon Präsident und CEO Fujio Mitarai hat sich zum Ziel gesetzt, Canon Medical Systems zu einem der drei größten Unternehmen im Medizintechnikmarkt zu machen. Weltweit rangiert Toshiba Medical Systems derzeit auf Rang 4. Qualität, Service und Kundenzufriedenheit weiterhin im Fokus Nach der Umbenennung von „Toshiba Medical Systems Corporation“ in „Canon Medical Systems Corporation“ am 4. Januar 2018 werden auch alle Niederlassungen entsprechend umbenannt. Die Namensänderung wird jedoch keinen Einfluss auf vertragliche Vereinbarungen, Rechte und Verpflichtungen haben. Auch das derzeitige Produkt- und Serviceportfolio wird beibehalten. Außer dem Firmennamen wird sich auf die absehbare Zeit nichts für die Kunden und Anwender der Medizingeräte ändern. Die den Kunden bekannten Firmenrepräsentanten werden weiterhin ihre Kontakte pflegen. Darauf weist die Firmenleitung ausdrücklich hin. Sie verspricht auch unter dem neuen Namen „Canon Medical Systems“ Innovation, Qualität, Service, Support, Sicherheit, Flexibilität und Kundenzufriedenheit und garantiert einen reibungslosen Übergang mit vielversprechenden Perspektiven für alle.
Stefan Pehn Manager Customer Care Center Toshiba Medical Systems GmbH Deutschland Hellersbergstr. 4, 41460 Neuss, Deutschland P +49 (0) 2131 1809-0 | F +49 (0) 2131 1809 139 | M +49 (0) 171 2423 939 E stefan.pehn@toshiba-medical.eu | W http://www.toshiba-medical.de

Presseinformation Firma Toshiba vom 16.11.2017

Werbeanzeigen

Presseinformationen versenden mit dem Medizin-Pressedienst der AGS

Griesingen/b. Ulm, 17. August 2017. Presseinformationen müssen die richtigen Redakteure erreichen, um Streuverluste zu vermeiden. Der Medizin-Pressedienst versendet Informationen aus dem Gesundheitsbereich direkt an die Fachredaktionen.  Davon können neben der pharmazeutischen Industrie auch Medizintechnikunternehmen profitieren.

Redakteure von über 400 deutschsprachigen medizinische Fachzeitschriften sind an Nachrichten von Medizintechnikfirmen interessiert.
Mit dem Medizin-Nachrichtendienst der AGS (Arbeitsgemeinschaft Gesundheit&Soziales) werden Fachpresse und auch die Gesundheitsredakteure der Publikumsmedien über Neuigkeiten aus dem Gesundheitssektor informiert.
Firmen der Healthcare Branche können den kostenpflichtigen Dienst für den Versand ihrer eigenen Pressemeldungen nutzen.

Service für Medizintechnikunternehmen

Nach einer Umfrage der Universität Leipzig halten über 74 Prozent der Top-Manager Pressearbeit für wichtig. Vielfach fehlt Marketingmitarbeitern Zeit oder Recourcen Presseinformationen zu verfassen.

Für medizintechnische Firmen, die über keine eigene Presseabteilung verfügen, stehen erfahrene Fachjournalisten beratend zur Verfügung. Pressemitteilungen, Kongressberichte oder wissenschaftliche Abhandlungen werden von erfahrenen Medizinjournalisten ebenso erstellt, wie publikumswirksame Beiträge. Für Produktmanager ist das eine signifikante Zeitersparnis.

Ein Novum ist der Medizin-Nachrichtendienst im HealthCare Markt. Er bietet seit über fünf Jahren Unternehmen eine zielführende Kommunikation mit medizinischen Fachjournalisten ohne Streuverlust. Es können neben den Fachmedien auch die Publikumspresse und Entscheidungsträger im Gesundheitsmarkt informiert werden. Über 12.800 Empfänger können mit einer Sendung erreicht werden. Für Medizintechnikunternehmen stellt die AGS so ein breites Leistungsspektrum für die Kommunikation zur Verfügung.

Die Arbeitsgemeinschaft Gesundheit&Soziales (AGS) ist ein Kommunikationsunternehmen im Gesundheitsbereich. Fachjournalisten und Experten aus der HealthCare Branche kommunizieren seit über dreißig Jahren für medizintechnische Firmen, Pharmaunternehmen und Verbände.


AGS Medienservice
Jürgen Bause
Panoramastraße 38
D-89608 Griesingen/b. Ulm
Telefon 0739171817
Web:  
www.ags-medienservice.de
Mail:   info@ags-medienservice

Fachseminar: Der medizinische Datenschutz im Licht der EU-DS-GVO 7./8.Juni 2017 München

Herzlich lade ich Sie ein zum 3 .Termin der Seminarreihe „Der medizinische Datenschutz im Lichte der EU-DS-GVO“ vom 7.-8.6.17 in München. Auch die Gesundheitsbranche muss sich dem magischen Termin des 25.5.2018 stellen, wenn die EU-DS-GVO wirksam wird. Ergänzende bzw. konkretisierende Datenschutzregeln in Deutschland gewinnen inzwischen auch an Konturen wie das BDSG-NachfolgeG, anstehende Anpassungen des

ee51083e6_6554630,3_64x64
Manfred Weitz

 

SGB, und eine Verordnung zum IT-SicherheitsG für den Gesundheitsbereich. Das Seminar wird in Kooperation mit dem BvD, der Datatree AG und dem Verband der Medizin-Manager durchgeführt, für deren Mitglieder Sonderpreise bereitstehen. Ich würde mich freuen, Sie in München zum Seminar begrüßen zu können. Namhafte Dozenten werden Sie in allen Fachfragen betreuen.

 

Bis genau zum 24.5.2018 gilt es, die Anforderungen der ab 25.5.18  wirksam werdenden  EU-Datenschutz-Grund-VO umzusetzen. Die normative Anpassungsphase ist vergleichsweise kurz und die Ausgestaltung auf Bundes-und Landesebene bereits in vollem Gang, soweit  die GVO dem  Gesetzgeber Konkretisierungs-und Ausgestaltungsspielräume  belassen hat. Parallel  dazu müssen die medizinischen Einrichtungen schon jetzt beginnen, ihre betrieblichen Abläufe , die die Verarbeitung personenbezogener Daten berühren, inhaltlich , technisch und organisatorisch auf die zum Teil gänzliche neu Rechtslage umzustellen, um  datenschutzrechtlich eine ab 25.5.18 möglichst rechtskonforme Praxis zu gewährleisten. Das Seminar vermittelt am 1. Tag das notwendige Basis-Wissen zur GVO und  zu weiteren, schon geltenden oder absehbaren Datenschutzvorschriften für den Gesundheitsbereich. Der 2. Tag ist den wichtigsten Sonderthemen gewidmet, die im medizinischen Bereich praxisrelevant sind , wie z.B die Auftrags-DV und cloud Computing. Herausragende Referenten vermitteln ihr umfangreiches Fachwissen, um  die Teilnehmer möglichst umfassend auf die Zeit nach dem 24.5.18 vorzubereiten.
Anmeldung und weitere Informationen unter

https://www.esturias.de/seminarreihe-2017/7-8-6-17-münchen/anmeldung-07-08-06-17/

 

Gedächtnis unter Strom

 

Tübinger Wissenschaftler zeigen, dass Arbeitsgedächtnis-Training durch elektrische Hirnstimulation effektiver wird

Regelmäßiges Training gilt als bester Weg das Gedächtnis und die Konzentrationsfähigkeit zu erhalten oder sogar zu verbessern. Gut verträgliche Methoden zur Unterstützung des Erfolges solcher Übungen wären zweifellos wünschenswert. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Tübingen haben unter der Leitung von Professor Christian Plewnia jetzt erstmals gezeigt, dass leichte elektrische Stimulation des Stirnhirns während eines speziellen Arbeitsgedächtnistrainings die Übungsergebnisse verbessert. Diese Verbesserungen sind noch Monate nach dem Training und darüber hinaus in ähnlichen, vorher nicht trainierten Aufgaben nachweisbar.

Plewnia
Professor Dr. Christian Plewina

 

 

Das Arbeitsgedächtnis, das heißt die Fähigkeit zur vorübergehenden Speicherung und Bearbeitung neuer Informationen, ist eine Voraussetzung von zielgerichtetem Denken und Handeln. Die biologische Grundlage ist die Aktivität von Nervenzellnetzwerken insbesondere im Stirnbereich des Gehirns. Sprachliche Informationen werden vor allem im linken, räumliche Informationen bevorzugt im rechten Stirnhirn verarbeitet. Dabei verständigen sich die Nervenzellen untereinander über elektrische Reizleitung. Mit der transkraniellen Gleichstromstimulation (tDCS), die von außen an der entsprechenden Stelle des Kopfes angelegt wird, kann die Aktivität einzelner Hirnbereiche gezielt beeinflusst werden. Mit ihren Untersuchungen haben die Wissenschaftler des Zentrums für Hirnstimulation an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie unter der Leitung von Prof. Christian Plewnia getestet, ob diese sehr gut verträgliche und von den Versuchspersonen kaum spürbare Form der Hirnstimulation das Ergebnis eines speziellen Arbeitsgedächtnistrainings nachhaltig verbessern kann, so die UNI Tübingen in einer Pressemitteilung.

Für ihre Experimente teilten die Tübinger Wissenschaftler 81 Probanden in drei Gruppen ein: Bei allen wurden Stimulationselektroden aufgeklebt, doch nur bei zwei der Gruppen wurde das linke bzw. rechte Stirnhirn der Probanden während drei Trainingssitzungen innerhalb einer Woche tatsächlich gezielt mit schwachem Gleichstrom stimuliert. Die Teilnehmer der dritten Gruppe erhielten lediglich eine Scheinstimulation. Bei dem Arbeitsgedächtnistraining am Computer wurden räumliche oder verbale Aufgaben gestellt, deren Schwierigkeitsgrad sich an die Leistungsfähigkeit der Versuchsperson anpasste. Als Ergebnis wurde die in jeder Sitzung erreichte mittlere Gedächtniskapazität gewertet. Tatsächlich lernten Personen, die während einer sprachlichen Aufgabe am linken Stirnhirn und während einer räumlichen Aufgabe am rechten Stirnhirn stimuliert wurden, die Aufgabe besser zu bewältigen als Teilnehmer, die entweder eine Scheinstimulation oder während der sprachlichen Aufgabe eine rechtsseitige, bzw. während der räumlichen Aufgabe eine linksseitige Stimulation erhielten. Besonders bemerkenswert war, dass diese Verbesserung sogar Monate später noch nachweisbar war. Außerdem zeigen diese Probanden auch in der nicht-trainierten Aufgabe, also sprachlich bei räumlichem Training bzw. räumlich bei sprachlichem Training, bessere Leistungen.

 

„Die deutlichen Unterschiede zwischen den Gruppen zeigen, dass die transkranielle Gleichstromstimulation kognitives Training gezielt unterstützten kann“, stellt Plewnia fest. Dass sich mit dieser Methode allgemein die geistige Leistungsfähigkeit verbessern lassen wird, hält er für unwahrscheinlich. „Die Alltagsanforderungen sind deutlich komplexer als im Labor und die Leistung des Gehirns lässt sich auch mit Strom nicht beliebig steigern. Trotzdem können möglicherweise ganz bestimmte Fähigkeiten oder Defizite durch die gezielte Kombination von Stimulation und Training verbessert werden.“ Therapeutische Anwendungen bei Depression, Schizophrenie und Gedächtnisstörungen werden derzeit untersucht und könnten die bestehenden therapeutischen Möglichkeiten dieser Erkrankungen wesentlich erweitern.

Jürgen Bause

Cardior Pharmaceuticals schliesst erfolgreich erste Finanzierungsrunde über €15 Millionen ab und ernennt CEO und CSO

Foto MHH, Kaiser
vlnr: Professor Dr. Thomas Thum, D. med. Claudia Ulbrich.

Presseinformation

Hannover11. Mai 2017 – Cardior Pharmaceuticals, ein junges deutsches Biotechnologie Unternehmen, das auf dem Gebiet von RNA-basierten Therapeutika für Patienten mit Herzerkrankungen tätig ist, gibt heute den erfolgreichen Abschluss seiner ersten Finanzierungsrunde (Serie A) mit einer Gesamtsumme von €15 Mio. bekannt. Die Finanzierungsrunde wurde von LSP (Life Sciences Partners) als Leadinvestor gemeinsam mit den Co-Investoren Boehringer Ingelheim Venture Fund (BIVF), Bristol-Myers Squibb (BMS), BioMedPartners (mit dem neuen BioMedInvest III Fund) und dem High-Tech Gründerfund (HTGF) gezeichnet. Cardior ist Vorreiter bei der Entwicklung von RNA-basierten Technologien und bei der Revolutionierung innovativer neuer Strategien zur Verhinderung und Behandlung von Herzinsuffizienz. Die molekularen Zielstrukturen umfassen sogenannte nichtkodierende Ribonukleinsäuren (RNAs), die Größenwachstum und Kontraktilität von Herzmuskelzellen kontrollieren und mechanistisch maßgeblich an der Entwicklung von Herzschwäche beteiligt sind. Die Modulation dieser zentralen Schaltermoleküle versetzt die Herzmuskelzellen erstmals in die Lage krankhafte kardiale Umbauprozesse zurückzubilden und die kardiale Funktion zu normalisieren.

„Wir sind begeistert diese Finanzierungsrunde als Lead-Investor federführend zu begleiten“ sagt Dr. Joachim Rothe, Managing Partner bei LSP und Beirat bei Cardior, „in den letzten 15 Jahren waren nur wenige wissenschaftliche und klinische Fortschritte in der Behandlung der Herzinsuffizienz zu verzeichnen; Cardior ist sehr gut positioniert dies nachhaltig zu ändern.“

Im Zusammenhang mit der Serie A Finanzierung wird Dr. Claudia Ulbrich als Chief Executive Officer (CEO) berufen. Dr. Ulbrich bringt 20 Jahre operative und strategische Management-Erfahrung aus der Pharma- und Biotechnologieindustrie incl. börsennotierter Unternehmen mit.  

 

“Derart bahnbrechende Therapien im Bereich der Herzschwäche bieten erhebliche Chancen für Patienten, die an einer der häufigsten Erkrankungen weltweit  leiden. Ich freue mich Cardior bei dieser herausragenden Entwicklung aktiv zu unterstützen und zusammen mit dem hochmotivierten Team eine neue Klasse an Medikamenten und Diagnostika für Patienten mit Herzinsuffizienz für die klinische Anwendung zu entwickeln”.

“Das signifikante Finanzierungsvolumen wird es uns ermöglichen, in kurzer Zeit eine erste neue Leitsubstanz weiterzuentwickeln um zügig erste klinische Daten zu erheben”, ergänzt Prof. Thomas Thum, der als Gründer die Aufgabe des Chief Scientific Officer (CSO) übernimmt.  

Über Cardior Pharmaceuticals
Cardior Pharmaceuticals  ist ein privates deutsches Biotechnologie Unternehmen, das Vorreiter auf dem Gebiet nichtkodierender RNAs und deren Nutzung als Diagnostika und Therapeutika bei Herzerkrankungen ist. Als Spin-Off des Instituts für Molekulare und Translationale Therapiestrategien (IMTTS) der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat Cardior sein Patentportfolio von der MHH, der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) sowie verschiedenen französischen Instituten lizensiert. Cardior wurde 2016 ausgehend von Prof. Dr. Dr. Thomas Thum, einem Pionier im Bereich nichtkodierender RNAs und Direktor eines weltweit-führenden RNA-Institutes, gegründet. Cardior ist Sieger der Startup Challenge der Deutschen Biotechnologietage 2017, der grössten Biotechnologie Veranstaltung in Deutschland und wurde initial durch den VentureVilla Inkubator GmbH und hannoverimpuls GmbH unterstützt. 

Mit seinen translationalen Ansätzen und multiplen etablierten nationalen und internationalen akademischen und pharmazeutischen Kollaborationspartnern, ist Cardior in hervorragender Weise positioniert. Eingebettet in den Campus der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und das  Institut für Molekulare und Translationale Therapiestrategien (IMTTS), hat Cardior Zugang zu einem grossen Team an weltweit führenden Wissenschaftlern auf dem Gebiet von Herzerkrankungen sowie zu weiteren Patenten aus der Pipeline von Prof. Thum.
Für weitere Informationen, besuchen sie bitte
www.cardior.de

Kontakt:
Cardior-Pharmaceuticals-GmbH
Campus der Medizinischen Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover

Dr. Claudia Ulbrich, CEO, Cardior Pharmaceuticals
+49 (0) 511 37484051
claudia.ulbrich@cardior.de

Prof. Dr. Dr. Thomas Thum, CSO, Cardior Pharmaceuticals
+49 (0) 511 532 5272
thomas.thum@cardior.de

Über LSP
LSP (Life Sciences Partners) ist eines der führenden europäischen Venture Capital Unternehmen, das Risikokapitalfinanzierungen  für junge private und börsennotierte  Life Science Unternehmen zur Verfügung stellt. Seit dem Ende der 80er Jahre hat LSP in eine große Anzahl junger, hochinnovativer Unternehmen investiert, von denen viele zu weltweit führenden Unternehmen in der Biotechnologieindustrie wurden. LSP verwaltet derzeit Fonds mit einem Volumen von über €1 Milliarde aus Büros in München, Amsterdam und Boston.

Für weitere Informationen besuchen sie bitte
www.lspvc.com .

Kontakt:
Dr. Joachim Rothe, Managing Partner LSP
+49 (0) 89 330 666-0
jrothe@lspvc.com  

Dr. Karin Kleinhans, Associate LSP
+49 (0) 89 330 666-0
kkleinhans@lspvc

 

POCT Symposium 2017 München, Tagungsbericht

Der Fortschritt in der PCR-Diagnostik hat sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt. Gerade wenn es sich um medizinische Notfallsituationen handelt, sind Sekunden entscheidend. Zahlreiche Firmen stellten auf dem POCT (Point-of-Care Testing) Symposium in München Neuentwicklungen in der Sofortdiagnostik vor. Zwei Neuerungen fielen besonders auf.

Bei Herzinfarkten dauert es bis zu einer Stunde bis das Ergebnis des Troponin Test vorlie Eine sehr lange Zeit bis das Ergebnis zur Verfügung steht. Bei einem ACS (Akut-Coronarsyndrom) ist die schnelle Einleitung der lebenswichtigen Therapie entscheidend für die Verbesserung der Überlebensqualität. Die Firma Philips entwickelte ein Gerat (Minicare I-20) zur Schnelldiagnose des Herzinfarkts. Innerhalb von 10 Minuten liefert der (cTnl) Blut Test von einem Tropfen Blut des Patienten das Ergebnis. Auch für die präklinische Notfallversorgung ist dieser Test geeignet. Durch diese Innovative Arbeitsweise werden Notärzte und klinische Notfallabteilungen signifikant entlastet. Der Kardiologe Dr. Frans van Asperdt vom Elkerliek Hospital aus NL-Helmond, betont, dass die Patienten mindestens 30 Minuten früher als sonst im Kathederlabor behandelt werden können. Das Minicare ist in den D-A-CH Ländern zugelassen und erhältlich.

IMG_0006
POCT Kongress März LMU, München  Foto: Jürgen Bause

 

 

Infektionsdiagnostik, Sexual Health, Viorologie und Onkologie

 

Mit dem CEPHEID GenXpert steht ein on-demand einsetzbares System zur Verfügung, das dank seines patentierten Kartuschensystems größtmöglichen Bedienungskomfort bei absoluter Sicherheit bietet. Sämitliche Arbeitsschritte der PCR und auch der bidrektionale Datentransfer erfolgen vollautomatisch. Alle Geräte verwenden dieselben Kartuschen und sind für alle gängigen Probenmaterialien wie Blut, Sputum, Stuhl, Abstrichtupfer, Blutkulturen usw. geeignet betonte Claudio Priscoglio, Manager Strategic Market Development der Firma Cepheid, Frankfurt, in seinem Vortrag.

Das Testmenue der Firma Cepheid umfasst derzeit 25 unterschiedliche Verfahren wie MRSA (Screening, Diagnostik und Überwachung), C, difficile, VRE, Carba-R, Influenca A/B/RSV, MTB/RIF, HPV, CT/NG, HIV, HCV und GBS. Weiterhin zwei Tests für Bladder Cancer und BCR-ABL in der Onkologie.

Jürgen Bause

 

Von der schönen Welt des Professor Brinkmann und Schwester Hildegard zu den harten Verhandlungen im Pharmageschäft

Experte für Rhetorik Dr. Ulrich Ulonska im Interview mit Jürgen Bause Sie haben eines gemeinsam: Die Verbindung mit Menschen, die kommunizieren. Aber vielfach laufen Gespräche aneinander vorbei und…

Quelle: Von der schönen Welt des Professor Brinkmann und Schwester Hildegard zu den harten Verhandlungen im Pharmageschäft

mini Handbuch – Meetings leiten – eine Buchbesprechung

Täglich finden erfolgreiche, aber auch misslungene Meetings in Firmen, Behörden und Organisationen statt. Die Kosten sind immens, die Ergebnisse manchmal nicht zufriedenstellend.Bei einigen Meetings sind die vorgesehenen Themen nicht ausreichend vorbereit oder sie werden in der Sitzung „zerredet“ und „manchmal schmeckt der Bio-Kräutertee nicht“.

Jedes Meeting muss exakt vorbereitet werden.  Themen werden im Vorfeld festgelegt und die Teilnehmer rechtzeitig eingeladen.
Es gibt zahlreiche Punkte, die im Vorfeld einer Sitzung geklärt werden sollten, damit die Veranstaltung erfolgreich stattfinden kann.
In dem  „mini Handbuch – Meetings leiten“  geben gleich drei Fachleute wichtige Tipps und Leitlinien dem Leser an die Hand, um nicht nur im Vorfeld einer Sitzung alles richtig zu machen, sondern auch im Anschluss einer Veranstaltung die Ergebnisse des Meetings selbstkritisch zu hinterfragen.

9783407366337

Und bei Veranstaltungen können zahlreiche Widerstände auftreten. Mal ist im Sitzungsraum die Heizung ausgefallen, mal der Beamer defekt oder ein Referat fällt aus, weil der Vortragende kurzfristig erkrankt ist.
Die richtige Moderation einer Arbeitssitzung ist ebenso wertvoll wie die Themenbearbeitung in einer Gruppe oder der Umgang mit Störungen und Konflikten

Das Leiten einer Sitzung muss gelernt sein. Ist das ein Job für Multitalente?  Ein Interview mit dem deutschen NATO-Offizier Heinrich Brauss gibt Aufschluss: Eine Sitzung muss man „chairen“. Die Kompetenzen ein Meeting zu Leiten oder zu Moderieren reichen nicht aus.

Das „mini-handbuch“ gibt dem Versammlungsleiter nicht nur Tipps, Anregungen und zahlreiche Planungstools an die Hand, sondern weist auf zahleiche methodische Kniffe hin. Den Autoren ist es gelungen einem Moderator ein gutes Handwerkszeug an die Hand zu geben.

Jürgen Bause

Rüdiger Funk et.al: mini Handbuch Meetings leiten. Beltz Verlag Weinheim, 2017, 190 Seiten mit zahlreichen Abbildungen. ISBN 978-3-407-36633-7  Preis19,95

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erektile Dysfunktion – ein Tabuthema

 

Freiburg, 23. Dez. 2016.  Es ist gar nicht so selten, wenn der Mann unter einer erektilen Dysfunktion leidet. 20.000 Männer wurden in einer groß angelegten Studie befragt und untersucht. Die Ergebnisse sind für das männliche Geschlecht niederschmetternd, zeigen die Ergebnisse der „Kölner Studie“. Bereits vier Prozent Junger Männer im Alter von 30 bis 39 Jahren leiden unter einer Erektilen Dysfunktion.erektile_dysfunktion

Die Ursachen sind sehr unterschiedlich. Neben Partner- oder konfliktbezogenen Ursachen ist Diabetes Mellitus eine der Hauptursachen. Bei etwa dreißig Prozent der Erektilen Dysfunktion (ED) ist die Grunderkrankung der Blutzucker, so Dr. med. Christian Leiber, Oberarzt an der Klinik für Urologie des Universitätsklinikums Freiburg.
Besteht Diabetes Mellitus mehr als 10 Jahre, liegen etwa 50 Prozent Erektionsstörungen bei den Betroffenen vor. Bei etwa 60 bis 70 Prozent der Patienten sind die Nerven und das Endothel (Innenhaut von Blutgefäßen) im Penis irreversibel geschädigt. Und so kommt es zu Störungen oder Ausbleiben der natürlichen Erektionsfähigkeit, so der Facharzt für Urologie.

Gespräch mit dem Arzt suchen

Liegen die geringsten Störungen einer Erektion vor, sollte das Gespräch mit dem behandelnden Arzt gesucht werden. Es kommt häufig vor, dass ein hoher Blutzuckerspiegel bei Diabetes im Laufe der Zeit Nervenschädigungen hervorrufen. Sie können auch Probleme bei der Sexualfunktion zur Folge haben. Neben dem Hausarzt ist der Urologe ein wichtiger Ansprechpartner für sexuelle Probleme beim Mann.

p1000595
Dr. med. Christian Leiber

 

Hilfen für den Mann

Als medikamentöse Therapien stehen die sog. PDE-5-Hemmer zur Verfügung. Diese Medikamente sind jedoch nicht immer zielführend, so Dr. Leiber. So zum Beispiel wenn kardiologische Probleme vorliegen. Injektionstherapien sind häufig von unerwünschten Nebenwirkungen begleitet. Neben Schmerzen im Penis kann es zu einer Penisfibrose oder einem Hämatom an der Injektionsstelle kommen.
Neben Vakuumerektionshilfen, die von den Männern kaum akzeptiert werden, stehen Penisimplantate verschiedener Hersteller zur Verfügung. Technisch sehr ausgereift sind beispielsweise Schwellkörperimplantate der Firma Boston Scientific (BSCI). Sie werden seit 1973 weltweit erfolgreich implantiert. Profitiert haben zwischenzeitlich über 40.000 Patienten. Nach der Operation und einem kurzen stationären Aufenthalt kann das Implantat nach etwa sechs Wochen vom Patienten erstmals angewendet werden. Die Patienten und die Sexualpartner sind mit dieser Lösung zu weit über 90 Prozent sehr zufrieden und der Leidensdruck hat ein Ende, so der Facharzt für Männerkrankheiten. Dieses Verfahren wird von den Gesetzlichen Krankenkassen voll erstattet, im Gegensatz zu der medikamentösen Therapie.

Literaturnachweis:
M. Braun et.al.: Erektile Dysfunktion und „Lower Urinay Tract Symptoms“ – getrennte Entitäten oder zukünftig gemeinsames Therapieregime? In: Blickpunkt der Mann  1/2004, Seite 7-11. Krause  Pachernegg GmbH, A-3003 Gablitz.

Jürgen Bause