Körpersprache und Rhetorik

Buchbesprechung

 Reden, Ansprachen und das Leiten von Versammlungen soll die Gäste oder Zuhörer begeistern. Es kommt auf den Redner an. Auf den Auftritt, auf die Körpersprache, die Stimme und den Inhalt. Wer kennt nicht die langweiligen Reden und Vorträge? Vielfach geben sich die Vortragenden viel Mühe, kommen beim Publikum nicht an.

Wie werden erfolgreiche Gespräche und Vorträge richtig vorbereitet? Auf was kommt es an? Welche Kleinigkeiten sind für mein Gegenüber ausschlaggebend, damit ich richtig ankomme? Ob das Bewerbungsgespräch, die Teambesprechung oder der Vortrag: Der Redner präsentiert seine Persönlichkeit. Die Körpersprache, Kleidung, eigene Stimme und der Auftritt bilden das Ganze des persönlichen Ausdrucks. Die Autoren des Buches gehen in die Tiefe und beleuchten jeden Aspekt, der für einen guten Auftritt und für einen guten Redebeitrag erforderlich sind.

 

Vor dem Gespräch mit Verhandlungspartnern oder dem Auftritt bei einer Tagung. Es sind verschiedene Aspekte schon bei den Vorbereitungen zu berücksichtigen. Hier wird in dem Buch auf mögliche Fallen hingewiesen. Ich fand sehr positiv, dass der Leser wieder auf die notwendige Selbstreflextion aufmerksam gemacht wird. Aus den unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen der drei Autoren, wie Trainer, Schauspielerin, Theaterregisseur, Drehbuchautor usw. ist das Buch zu einem gelungenen Werk geworden.

Ich kann das Buch nur empfehlen.

Jürgen Bause

Bruno, Adamczyk, Bilinski: Körpersprache und Rhetorik,3. Auflage 2016, 320 Seiten, zahlreiche Abbildungen. Hauffe Verlag Freiburg. Preis 19,95 Euro. ISBN 978-3-648-07679-7

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Fachseminar: Der medizinische Datenschutz im Licht der EU-DS-GVO 7./8.Juni 2017 München

Herzlich lade ich Sie ein zum 3 .Termin der Seminarreihe „Der medizinische Datenschutz im Lichte der EU-DS-GVO“ vom 7.-8.6.17 in München. Auch die Gesundheitsbranche muss sich dem magischen Termin des 25.5.2018 stellen, wenn die EU-DS-GVO wirksam wird. Ergänzende bzw. konkretisierende Datenschutzregeln in Deutschland gewinnen inzwischen auch an Konturen wie das BDSG-NachfolgeG, anstehende Anpassungen des

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Manfred Weitz

 

SGB, und eine Verordnung zum IT-SicherheitsG für den Gesundheitsbereich. Das Seminar wird in Kooperation mit dem BvD, der Datatree AG und dem Verband der Medizin-Manager durchgeführt, für deren Mitglieder Sonderpreise bereitstehen. Ich würde mich freuen, Sie in München zum Seminar begrüßen zu können. Namhafte Dozenten werden Sie in allen Fachfragen betreuen.

 

Bis genau zum 24.5.2018 gilt es, die Anforderungen der ab 25.5.18  wirksam werdenden  EU-Datenschutz-Grund-VO umzusetzen. Die normative Anpassungsphase ist vergleichsweise kurz und die Ausgestaltung auf Bundes-und Landesebene bereits in vollem Gang, soweit  die GVO dem  Gesetzgeber Konkretisierungs-und Ausgestaltungsspielräume  belassen hat. Parallel  dazu müssen die medizinischen Einrichtungen schon jetzt beginnen, ihre betrieblichen Abläufe , die die Verarbeitung personenbezogener Daten berühren, inhaltlich , technisch und organisatorisch auf die zum Teil gänzliche neu Rechtslage umzustellen, um  datenschutzrechtlich eine ab 25.5.18 möglichst rechtskonforme Praxis zu gewährleisten. Das Seminar vermittelt am 1. Tag das notwendige Basis-Wissen zur GVO und  zu weiteren, schon geltenden oder absehbaren Datenschutzvorschriften für den Gesundheitsbereich. Der 2. Tag ist den wichtigsten Sonderthemen gewidmet, die im medizinischen Bereich praxisrelevant sind , wie z.B die Auftrags-DV und cloud Computing. Herausragende Referenten vermitteln ihr umfangreiches Fachwissen, um  die Teilnehmer möglichst umfassend auf die Zeit nach dem 24.5.18 vorzubereiten.
Anmeldung und weitere Informationen unter

https://www.esturias.de/seminarreihe-2017/7-8-6-17-münchen/anmeldung-07-08-06-17/

 

POCT Symposium 2017 München, Tagungsbericht

Der Fortschritt in der PCR-Diagnostik hat sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt. Gerade wenn es sich um medizinische Notfallsituationen handelt, sind Sekunden entscheidend. Zahlreiche Firmen stellten auf dem POCT (Point-of-Care Testing) Symposium in München Neuentwicklungen in der Sofortdiagnostik vor. Zwei Neuerungen fielen besonders auf.

Bei Herzinfarkten dauert es bis zu einer Stunde bis das Ergebnis des Troponin Test vorlie Eine sehr lange Zeit bis das Ergebnis zur Verfügung steht. Bei einem ACS (Akut-Coronarsyndrom) ist die schnelle Einleitung der lebenswichtigen Therapie entscheidend für die Verbesserung der Überlebensqualität. Die Firma Philips entwickelte ein Gerat (Minicare I-20) zur Schnelldiagnose des Herzinfarkts. Innerhalb von 10 Minuten liefert der (cTnl) Blut Test von einem Tropfen Blut des Patienten das Ergebnis. Auch für die präklinische Notfallversorgung ist dieser Test geeignet. Durch diese Innovative Arbeitsweise werden Notärzte und klinische Notfallabteilungen signifikant entlastet. Der Kardiologe Dr. Frans van Asperdt vom Elkerliek Hospital aus NL-Helmond, betont, dass die Patienten mindestens 30 Minuten früher als sonst im Kathederlabor behandelt werden können. Das Minicare ist in den D-A-CH Ländern zugelassen und erhältlich.

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POCT Kongress März LMU, München  Foto: Jürgen Bause

 

 

Infektionsdiagnostik, Sexual Health, Viorologie und Onkologie

 

Mit dem CEPHEID GenXpert steht ein on-demand einsetzbares System zur Verfügung, das dank seines patentierten Kartuschensystems größtmöglichen Bedienungskomfort bei absoluter Sicherheit bietet. Sämitliche Arbeitsschritte der PCR und auch der bidrektionale Datentransfer erfolgen vollautomatisch. Alle Geräte verwenden dieselben Kartuschen und sind für alle gängigen Probenmaterialien wie Blut, Sputum, Stuhl, Abstrichtupfer, Blutkulturen usw. geeignet betonte Claudio Priscoglio, Manager Strategic Market Development der Firma Cepheid, Frankfurt, in seinem Vortrag.

Das Testmenue der Firma Cepheid umfasst derzeit 25 unterschiedliche Verfahren wie MRSA (Screening, Diagnostik und Überwachung), C, difficile, VRE, Carba-R, Influenca A/B/RSV, MTB/RIF, HPV, CT/NG, HIV, HCV und GBS. Weiterhin zwei Tests für Bladder Cancer und BCR-ABL in der Onkologie.

Jürgen Bause

 

Rhetorik und Kommunikationsstrategien

Die Konrad-Adenauer-Stiftung führte unter der Leitung von Herrn Wolfram Obert, Dozent für Rhetorik und Kommunikationsstrategien an der Universität Fribourg/Schweiz vom 22. bis 23. Juli einen Lehrgang durch. Die Teilnahme hat sich gelohnt.

Jürgen Bause

Pharma-Zukunft ist besser, weil anders

Biberach, 20. Juli 2016. „Heute ist die Rolle des Außendienstes ziemlich klar. Entsprechend des Besuchsplans besucht er den Arzt, liefert seine Nachricht ab und berichtet Vollzug. Danach geht er zum nächsten Arzt und wiederholt es.“ So beschreibt den Pharma-Außendienst Robert Chu von IMS. Einer, der es wissen sollte.

Wenn dies wirklich so ist, sind Zukunftssorgen mehr als berechtigt. Der Satz belegt, dass sich in den letzten 30 Jahren in den Unternehmen nur wenig verändert haben kann. Dabei steigt der Veränderungsdruck von außen weiter. Veränderung hat intern aber zu wenig Bedeutung, denn die Gewinne der Pharmaindustrie sind auf einem mehr als auskömmlichen Niveau.

Ernst & Young hat im Juni 2016 berichtet, dass die TopTen der Pharmabranche insgesamt auf eine EBIT-Marge von gut 26 % kommen. Die großen Biotech-Unternehmen erreichen allesamt mehr als 40 %. Im direkten Vergleich erreichen Automobilzulieferer 2015 global eine Rekordmarge von gerade einmal 7,6%. Der Vergleich von drei deutschen Pharmaunternehmen zeigt auf, warum es operativ wenig Grund zur Änderung zu geben scheint. Generikahersteller können davon wahrscheinlich nur noch träumen, denn die Rabattverträge haben in den letzten Jahren ihren Tribut gefordert. Nachdem die Bundesregierung mitgeteilt hat, dass die Einsparungen aktuell mehr als 3,6 Milliarden € betragen, ist dies eine Summe, die nicht mehr als Gewinn, sondern als Rabatt verbucht werden muss.

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Wahrscheinlich lässt es sich mit weniger als 40% Profit ebenfalls gut leben. Selbst geringe Margen müssen aber abgesichert werden, denn Pharmaunternehmen sägen mit Rabatten weiter an ihrem eigenen Rendite-Ast.

Bei den weitaus meisten Arzneimitteln gilt inzwischen freie Austauschbarkeit. Vor etwa 10 Jahren ist die Pharmaindustrie dem Gesetzgeber auf den Leim der vertraglichen Beziehungen zwischen Krankenkassen und Arzneimittelherstellern gegangen. Seitdem dreht sich die Rabattspirale, Margen und Anzahl der Pharmaunternehmen werden nach dem Motto kleiner: „Wenn man sich nicht unterscheidet, sollte man mindestens billig sein.“ Bei näherem Hinsehen erscheint es doch an der Zeit, dem Verfall von Preisen und Margen etwas entgegen zu setzen. Einen aktiven Beitrag für Leistungserbringer und die bessere Versorgung von Patienten zu leisten, ist sicher zukunftsträchtiger, als nur Tablettenschachteln zu verkaufen. Das Gesundheitssystem braucht dringend das Wissen, die Fähigkeiten und Ressourcen der Pharmaindustrie.

Von den HealthcareShapers und mit InteractiveMedica als Sponsor, wurde das Pharma-Colloquium als Katalysator neuer Geschäftsmodelle konzipiert. Entscheider und Gestalter sind eingeladen, in der DenkWerkstatt mit zu überlegen, wie Fähigkeiten und umfassendes Wissen von Pharmaunternehmen für eine bessere Patientenversorgung eingesetzt und daraus zukunftsrobuste Geschäftsmodelle begründet werden können.

Am 27. / 28. Oktober treffen sich Entscheider und Gestalter aus Pharma-Unternehmen zum ersten Pharma-Colloquium. In dieser gemeinsamen Denk-Werkstatt soll überlegt werden, wie die weitreichenden Fähigkeiten, das umfassende Wissen und die vorhandenen Ressourcen von Arzneimittelherstellern für eine bessere Patientenversorgung eingesetzt werden können.

Honorare der Pharmaindustrie

Biberach, 12. Juli 2016. VFA-Hauptgeschäftsführerin Birgit Fischer und FSA-Geschäftsführer Dr. Holger Diener haben am 20. Juni in Berlin die sog. Transparenzoffensive vorgestellt. Danach haben im Jahr 2015 die Mitgliedsunternehmen des Verbandes der forschenden Arzneimittelindustrie insgesamt 575 Millionen Euro an Ärzte und andere Angehörige der medizinischen Fachkreise überwiesen.

Fast zeitgleich mit der Veröffentlichung dieser Daten wurde im JAMA, einem der renommiertesten amerikanischen Medizinjournale, eine Studie zum Einfluss von Honoraren der Pharmaindustrie auf das Verordnungsverhalten von Ärzten veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass, bewusst oder unterbewusst, durch Zuwendungen eines Pharmaunternehmens die Verordnungshäufigkeit bestimmter Medikamente ansteigt. Selbst eine einmalige Essenseinladung resultierte bereits in einer höheren Verschreibung des Originalproduktes. Dass damit die Kosten für das Gesundheitswesen steigen, erklärt sich von selbst.

Als legitim sieht der Herausgeber von JAMA, Robert Steinbrook, dass Investitionen von Pharma-Unternehmen sich lohnen müssen. Er forderte aber auch, dass die Pharmaindustrie mehr in gute Studien zur Arzneimittelsicherheit, deren Wirksamkeit und Erschwinglichkeit investieren sollte, anstatt Vortragshonorare, Spesen und Reisekosten und andere Aktivitäten ohne medizinischen Hintergrund zu finanzieren.

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Es gibt gute und wissenschaftliche Gründe, dass die Pharmaindustrie auch nach der Zulassung in ihre Arzneimittel investiert und von Gesetzes wegen sogar investieren muss. Ebenso müssen die beteiligten Ärzte und Institutionen für ihre Arbeit sachgerecht honoriert werden. In der Sekunde, wo dieses Geld aus einem Marketingbudget fließt oder nur dazu gedacht oder gar geplant ist, Verordnungen von Arzneimittel zu vermehren, ist das gesamte Verfahren fragwürdig und ggf. sogar gesetzeswidrig.

Im Unterschied zu früher, sind bezahlte Verordnungen heute Verlustbringer. Sie bringen Verluste am höchsten Gut, das ein Unternehmen besitzt: Verlust an Vertrauen und Reputation. Die beteiligten Ärzte setzen ihre Vertrauenswürdigkeit ebenso aufs Spiel. Patienten, die kein Vertrauen (mehr) haben, werden ihre Medikamente nicht nehmen. Damit kann die Pharmaindustrie die Heilungs- oder Linderungs-Versprechen nicht mehr halten. Ein wirklicher, auch wirtschaftlicher Teufelskreis für alle Beteiligten, der letztlich Solidarbeiträge verschwendet.

Wenn dann Ärztepräsident Montgomery fordert, dass die Industrie nur noch mit solchen Ärzten zusammenarbeitet, die der namentlichen Veröffentlichung der Zuwendungen zustimmen, wird es höchste Zeit, das Geschäftsmodell der Pharmaindustrie zu überdenken.

Am 27. / 28. Oktober treffen sich Entscheider und Gestalter aus Pharma-Unternehmen zum ersten Pharma-Colloquium. In dieser gemeinsamen DenkWerkstatt soll überlegt werden, wie die weitreichenden Fähigkeiten, das umfassende Wissen und die vorhandenen Ressourcen von Arzneimittelherstellern für eine bessere Patientenversorgung eingesetzt werden können.

www.Pharma-Colloquium.de

Versorgung chronischer Wunden weiterhin unbefriedigend. Bericht vom Wundkongress 2016 in Bremen

Bremen (ags) Die 26. Confernce oft the European Wound Management Association (EWMA 2016) und der Deutsche Wundkongress wurden in diesem Jahr gemeinsam in Bremen veranstaltet. Über 6000 Fachbesucher aus den Anrainerstaaten und Deutschland besuchten die dreitägige Veranstaltung. Ein Highlight stellte die Firma Crawford Healthcare Deutschland GmbH auf einer Pressekonferenz vor.

Die moderne Wundversorgung wird in Deutschland vielfach noch stiefmütterlich behandelt. Mehr als zwei Millionen Patienten mit chronischen Wunden sind auf die Hilfe speziell ausgebildeter Ärzte und Krankenpflegepersonal (sog. Wundmanager) angewiesen.

Die Wundspülung und Wundreinigung sind immer eine Herausforderung. Schließlich sollen die Wunde und die Umgebung frei von pathogenen Keimen gehalten werden. Zwischenzeitlich sind Substanzen und Produkte auf dem Markt, die den Ansprüchen der modernen Wundreinigung vollumfänglich genügen, so der Dermatologe und Wundexperte Dr. med. Thomas Eberlein aus Leipzig. KerraSol® von der Firma Crawford Healthcare Deutschland GmbH ist ein Produkt, das auf der ECA-Technologie basiert. Das heißt, durch eine elektrochemische Aktivierung einer Natriumchlorid-Lösung. Dabei ist sie von Ihren Grundbestandteilen zunächst einmal eine sehr gut beschriebene und sehr einfache Substanz. Die im Rahmen dieser elektrochemischen Aktivierungsprozesse sich bildenden Reaktionsprodukte werden seit langer Zeit für den medizinischen Einsatz verwendet, so Dr. Eberlein. Ein großes Problem waren immer die Stabilität und die Definition der einzelnen Bestandteile. Das Besondere an KerraSol® ist, dass es in dieser Substanzgruppe eine einmalige Haltbarkeit und Stabilität gewährleistet und dabei eine hervorragende Effizienz und damit sehr gute und absehbare Effekt aufweist, so der Wundexperte.

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Dermatologe und Wundexperte Dr. med. Thomas Eberlein            Foto: Jürgen Bause

 

In der Gruppe der Natrium-Chlorid-Elektrolyse-Lösungen nimmt KerraSol® einen vorderen Platz ein. Dies in Hinblick auf die bereits beschriebenen Eigenschaften. Dabei sind die Haltbarkeit nach Herstellung und nach Anbruch der Produkte und die Anwendung für den professionellen Anwender wie auch für den Patienten ganz bedeutsame Tatsachen. „Es geht ja auch darum, wie lange ich ein Produkt verwenden kann,“ betonte Dr. Eberlein. Da die Wundspüllösungen in der ambulanten Versorgung größtenteils vom Patienten selbst bezahlt werden müssen, hat das einen erheblichen ökonomischen Stellenwert. Wenn das Ganze noch mit einer exzellenten Effektivität verbunden ist, sind das positive Eigenschaften, die das besondere Produkt auszeichnen.
Versorgung chronischer Wunden weiterhin unbefriedigend

Seit Langem steht die ambulante Versorgung chronischer Wunden im Vordergrund der Diskussion, so Dr. Eberlein. Insgesamt ist die Versorgungssituation aber nach wie vor unbefriedigend. Es sind vor allen Dingen viele kleine banale Probleme, die auf eine Lösung warten. Das beginnt bei einer vernünftigen dekontaminierenden Wundreinigung und endet mit der Erfüllung grundlegender hygienischer Erfordernisse im Zusammenhang mit dem Verbandwechsel. Irgendwie versuchen die betroffenen Patienten sich an die chronische Wunden zu gewöhnen. Hervorstechende Eigenschaften von Wunden, wie Schmerzen, extreme Wundgerüche und unkontrollierte Exsudation belasten die Lebensqualität der Betroffenen und ihren Angehörigen erheblich. Es ist die Aufgabe, diese negativen Eigenschaften, die die Lebensqualität der Patienten beeinflussen, gut, schnell und effizient zu verbessern. Hier kann die ECA-Lösung einen sehr guten Beitrag leisten. Es haben sich Qualitätsstandards gebildet. Einerseits durch die Entwicklung einer S3-Leitlinie, zum anderen ist die Thematik auch immer mehr in den Fokus bei den Ärzten und Pflegepersonal gerückt.

MDK Arbeit der Krankenkassen gab nötigen Impuls

Ein Vorteil sieht der Wundexperte Dr. Eberlein durch die Tätigkeit der medizinischen Dienste (MDK) der Krankenkassen. Der Dienst überprüft das Vorhandensein der erforderlichen Qualifikation des Pflegepersonals systematisch. Eirichtungen der ambulanten und stationären Pflege müssen Fachkräfte für die ambulante Wundversorgung vorhalten. Das hat natürlich dem medizinischen Wissensstand bei der Wundversorgung einen Schub gegeben.P1000506

Dr. Eberlein bedauert, dass es bislang keine zuverlässigen guten Inzidenz- und Prävalenz-Daten über die Versorgung chronischer Wunden in Deutschland gibt. Man kann davon ausgehen, so der Experte, dass in Deutschland wahrscheinlich mehr als 2 Millionen Patienten mit chronischen Wunden und Wundheilungsstörungen gibt.

 

Bericht von der Pressekonferenz und Fotos Jürgen Bause

Neue EU-Datenschutzverordnung erfordert bereits jetzt richtiges Handeln

Tagung am 9.6.16 in München“ Datenschutz in der Medizin-Update 2016″

Selten standen Kliniken und andere medizinische Betriebe vor größeren Herausforderungen als heute: Erwartungen an hochwertige Behandlungsstandards, ausreichende Rentabilität und Erfüllung ständig wachsender Gesetzeswerke erfordern eine weitere Spezialisierung der verantwortlichen Führungskräfte. Die Aufmerksamkeit der Medien , Rankings, und Skandal-Berichterstattungen beeinflussen immer mehr den Weg zum Erfolg . Dies gilt auch für die Frage der Sicherheit von Patientendaten und  der damit einhergehenden Einhaltung des Datenschutzes insgesamt. Für jeden nachvollziehbar ist die kritische Situation, in der der Chirurg im OP sein Skalpell wieder beiseitelegen muss, weil die digitalen Patientendaten plötzlich nicht mehr zur Verfügung stehen: ein Computervirus hat die Klinik-IT lahmgelegt, wie jüngst an einem Krankenhaus in Neuss geschehen. Ein anderer Fall: durch die Sichtung von Protokoll-Daten des KIS in einer Klinik konnte festgestellt werden, dass  zahlreiche Mitarbeiter unberechtigt auf die Krankenakte einer in den Medien bekannten Patientin zugegriffen hatten.

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Der Datenschutz erhält zudem nun eine ganz neue Bedeutung durch die EU-Datenschutzgrund-Verordnung, die zwar erst ab 25.5.18 rechtswirksam wird, aber schon jetzt eine kontinuierliche Umstellung vieler Prozesse auf eine gänzlich neue Rechtslage erfordert.

 

unter der Schirmherrschaft der KV Bayern bietet in Fachvorträgen namhafter Experten einen Einblick in besonders aktuelle Problembereiche.

Alle Details finden sich unter

Tagungsprogramm UPdate

http://www.esturias.de/%C3%BCbersicht-09-06-2016/“

Jürgen Bause

Symposium Hamburg Datenschutz in der Medizin 26.April

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26. April 2016 Symposium 9-17 Uhr  in Hotel  Hafen Hamburg

Die am 15.12.2015 bekannt gewordene EU-Datenschutzgrundverordnung, deren formale Bestätigung durch das EU-Parlament bis Mitte 2016 zu erwarten ist, wird die Datenschutzlandschaft in ganz Europa, und mit Wirksamwerden ab Mitte 2018 auch das Datenschutzrecht in  Deutschland   ganz neu gestalten. Sie ist  sicher als Kompromiss vieler Interessen  das Ergebnis harten politischen Ringens und wird erst mit der Umsetzung zeigen, welche tatsächliche Tragweite sie haben wird.

Unternehmen  und Behörden sollten sich jedoch jetzt schon mit den Details der GVO intensiver beschäftigen. Denn innerhalb der zweijährigen Übergangszeit müssen viele betriebliche Abläufe bei der Datenverarbeitung und  die entsprechende betriebliche Organisation den neuen Vorschriften angepasst werden, damit rechtzeitig  eine normenkonforme Praxis sichergestellt ist. Andernfalls können empfindliche Bußgelder drohen.
Ausgewiesene Experten zeigen  am 26.04.16 zeigt den Sinn und die Tragweite der für die betriebliche Praxis  wichtigsten Vorschriften der GVO und bieten umsetzbare Handlungsanweisungen, damit Unternehmen  und  Behörden den Anpassungsprozess rechtzeitig beginnen können, um sich den neuen Herausforderungen  gut gewappnet stellen zu können.

Programm      und          Anmelung unter

Jürgen Bause

Symposium EU Datenschutzgrundverordnung

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Datenschutz in der Medizin- Update Veranstaltung                                                Symposium 26.04.2016

                                                                                                                       

„Die EU-Datenschutzgrundverordnung: Fragen und Antworten zur praktischen  Umsetzung“

 

9.00  Uhr Allgemeine Begrüßung

 

9.05 Uhr Einführung in die Thematik:

 

9.15-10.30 Uhr Leitlinien der GVO:

die GVO als Rechtsakt, Rolle der an der Umsetzung beteiligten Institutionen, Verhältnis zu anderen Normen, Fristen der Umsetzung, Datenschutzaufsicht ;

Dr. Stefan Brink, beim Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz

 

10.30-11.15 Uhr  Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung:

Begriffe, Einwilligung, Vertrag/Interessensabwägung, Zweckbindung

Professor Dr. Ralf Bernd Abel, Rechtsanwalt Hamburg 

 

11.15 – 11.45 Uhr Kaffeepause

 

11.45-12.45 Uhr  Besondere Fälle der Datenverarbeitung:

Auftragsdatenverarbeitung, Funktionsübertragung, Outsourcing,

Professor Dr. Ralf Bernd Abel, Rechtsanwalt Hamburg 

 

12.45-13.45 Uhr Mittagessen

 

13.45-14.45 Uhr Betroffenenrechte/Transparenzpflichten:

Informationspflichten, Recht auf Vergessen, Auskünfte, Benachrichtigungen, Widerspruch;

Dr. Stefan Brink

 

14.45-15.45  Uhr Sanktionen:

Handlungspflichten, Bußgelder, Haftung

Dr. Stefan Brink

 

15.45 – 16.00 Uhr Kaffeepause

 

16.00-17.00 Uhr  Betriebliche Organisation:

Datenschutzbeauftragter, Datenschutz-Management, Datensicherheit, Folgenabschätzung Verfahrensübersichten

Dr. Philipp Kramer, Rechtsanwalt Gliss & Kramer

 

17.00 Uhr  Ende