Keimschleuder Küchenschwamm

Studie visualisiert mikrobielle Belastung und zeigt Risiken auf

Die weltweit erste umfassende Studie zur Keimbelastung gebrauchter Küchenschwämme ist nun erschienen. In den Reinigungsutensilien wurde eine teils besorgniserregend hohe Konzentration von Bakterien nachgewiesen. Den Schwamm heiß auszuwaschen oder in der Mikrowelle zu behandeln, ist keine langfristige Lösung, sagen die Forscher. In Deutschland gibt es rund 40 Millionen Privat-Haushalte. „Wenn in jedem davon nur ein bis zwei Küchenschwämme vorhanden sind, beläuft sich ihre Zahl in Deutschland auf 40 bis 80 Millionen“, so Professor Dr. Markus Egert von der Hochschule Furtwangen, der die Studie leitete. „Mit institutionellen Einrichtungen kommt man vermutlich auf mehr als 100 Millionen in Deutschland.“ – 100 Millionen potentielle Keimschleudern. In einem Kooperationsprojekt der Hochschule Furtwangen (HFU) mit der Justus Liebig-Universität Gießen und dem Helmholtz Zentrum München ist die Studie entstanden; Fördermittelgeber war die HFU. Die renommierte wissenschaftliche Zeitschrift „Scientific Reports“, die zur Nature Publishing Group gehört, hat die Studie nun veröffentlicht (DOI:10.1038/s41598-017-06055-9 1, http://www.nature.com/scientificreports, Titel: Microbiome analysis and confocal microscopy of used kitchen sponges reveal massive colonization by Acinetobacter, Moraxella and Chryseobacterium species).

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Foto aus dem „Scientific Reports“-Artikel:
Mikroskopische Aufnahmen und darauf basierende 3D-Modelle fluoreszenz-markierter Bakterien in einem gebrauchten Küchenschwamm. Maßstäbe: A–D 10 μm, E–H 20 μm.

 

Die Mikrobiologen nahmen 14 gebrauchte Schwämme aus dem Großraum Villingen-Schwenningen unter die Lupe. Entdeckt wurden darin 362 verschiedene Arten von Bakterien. „Was uns überrascht hat: Fünf der zehn häufigsten von uns gefundenen Arten gehören in die sogenannte Risikogruppe 2, das bedeutet sie sind potentiell pathogen“, erläuert Egert. Dabei handelte es sich um Umwelt- und Wasserbakterien, aber auch um Bakterien, die typisch für die menschliche Haut sind. Insbesondere bei immungeschwächten Menschen, wie Kranken und Alten, können Bakterien wie Acinetobacter johnsonii, Moraxella osoloensis und Chryseobacterium hominis zu Infektionen führen. Das sehr häufig nachgewiesene Bakterium Moraxella osloensis steht zudem im Verdacht, schlechten Geruch zu erzeugen, kann also für stinkende Küchenschwämme verantwortlich sein. Fäkalbakterien und Lebensmittelvergifter oder Durchfallerreger hingegen wurden kaum nachgewiesen. Besonders bedenklich: In Schwämmen, die laut ihrer Nutzer regelmäßig gereinigt wurden, etwa in der der Mikrowelle oder durch Auswaschen, zeigten sich deutlich höhere Anteile der potentiell pathogenen Bakterien. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Reinigung von Schwämmen zwar zu einer kurzfristigen Verminderung der Keimzahl führen kann; in den schnell wieder hoch wachsenden Gemeinschaften dominieren dann aber offensichtlich immer stärker die potentiell pathogenen Bakterien, vermutlich aufgrund einer höheren Stresstoleranz. Küchenschwämme bestehen überwiegend aus Schaumstoff, wie Polyurethan. Ihre durch zahlreiche Poren riesige innere Oberfläche bietet Mikroorganismen viel Platz zum Wachsen. „Teils erreichten die Bakterien Dichten von mehr als 5 mal 1010 Zellen pro Kubikzentimeter“, erläutert Egert. „Das sind Konzentrationen, wie man sie sonst nur noch in Fäkalproben findet.“ Ein Wert, der in einer Küche nicht erreicht werden sollte. Diese hohen Dichten erklären sich mit den optimalen Lebensbedingungen, die Bakterien im Schwamm finden: neben der großen Oberfläche zum Aufwachsen viel Feuchtigkeit und viele Nährstoffe, etwas aus Lebensmittelresten und Schmutz. Das Bild- und Filmmaterial der Studie visualisiert die bakterielle Belastung der Küchenschwämme in eindrucksvoller Weise und bietet sich als Lehrmaterial an, um ein Bewusstsein für Küchenschwämme als mikrobielle Inkubatoren im Haushalt zu schaffen. Probleme können sich vor allem in sensiblen Umgebungen ergeben. Etwa in Krankenhäusern, Altenheimen oder bei der privaten Pflege zu Hause, wenn dort Menschen mit geschwächtem Immunsystem leben. Anstelle sie zu häufig zu reinigen, sollten Küchenschwämme aus hygienischen Gründen gerade hier besser regelmäßig entsorgt werden, etwa in einem wöchentlichen Rhythmus. In neu gekauften Schwämmen konnten die Forscher übrigens keinerlei mikrobielle Belastung nachweisen.

Jürgen Bause

(Pressemitteilung der Hochschule Furtwangen vom 20. Juli 2017)

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Körpersprache und Rhetorik

Buchbesprechung

 Reden, Ansprachen und das Leiten von Versammlungen soll die Gäste oder Zuhörer begeistern. Es kommt auf den Redner an. Auf den Auftritt, auf die Körpersprache, die Stimme und den Inhalt. Wer kennt nicht die langweiligen Reden und Vorträge? Vielfach geben sich die Vortragenden viel Mühe, kommen beim Publikum nicht an.

Wie werden erfolgreiche Gespräche und Vorträge richtig vorbereitet? Auf was kommt es an? Welche Kleinigkeiten sind für mein Gegenüber ausschlaggebend, damit ich richtig ankomme? Ob das Bewerbungsgespräch, die Teambesprechung oder der Vortrag: Der Redner präsentiert seine Persönlichkeit. Die Körpersprache, Kleidung, eigene Stimme und der Auftritt bilden das Ganze des persönlichen Ausdrucks. Die Autoren des Buches gehen in die Tiefe und beleuchten jeden Aspekt, der für einen guten Auftritt und für einen guten Redebeitrag erforderlich sind.

 

Vor dem Gespräch mit Verhandlungspartnern oder dem Auftritt bei einer Tagung. Es sind verschiedene Aspekte schon bei den Vorbereitungen zu berücksichtigen. Hier wird in dem Buch auf mögliche Fallen hingewiesen. Ich fand sehr positiv, dass der Leser wieder auf die notwendige Selbstreflextion aufmerksam gemacht wird. Aus den unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen der drei Autoren, wie Trainer, Schauspielerin, Theaterregisseur, Drehbuchautor usw. ist das Buch zu einem gelungenen Werk geworden.

Ich kann das Buch nur empfehlen.

Jürgen Bause

Bruno, Adamczyk, Bilinski: Körpersprache und Rhetorik,3. Auflage 2016, 320 Seiten, zahlreiche Abbildungen. Hauffe Verlag Freiburg. Preis 19,95 Euro. ISBN 978-3-648-07679-7

mini Handbuch – Meetings leiten – eine Buchbesprechung

Täglich finden erfolgreiche, aber auch misslungene Meetings in Firmen, Behörden und Organisationen statt. Die Kosten sind immens, die Ergebnisse manchmal nicht zufriedenstellend.Bei einigen Meetings sind die vorgesehenen Themen nicht ausreichend vorbereit oder sie werden in der Sitzung „zerredet“ und „manchmal schmeckt der Bio-Kräutertee nicht“.

Jedes Meeting muss exakt vorbereitet werden.  Themen werden im Vorfeld festgelegt und die Teilnehmer rechtzeitig eingeladen.
Es gibt zahlreiche Punkte, die im Vorfeld einer Sitzung geklärt werden sollten, damit die Veranstaltung erfolgreich stattfinden kann.
In dem  „mini Handbuch – Meetings leiten“  geben gleich drei Fachleute wichtige Tipps und Leitlinien dem Leser an die Hand, um nicht nur im Vorfeld einer Sitzung alles richtig zu machen, sondern auch im Anschluss einer Veranstaltung die Ergebnisse des Meetings selbstkritisch zu hinterfragen.

9783407366337

Und bei Veranstaltungen können zahlreiche Widerstände auftreten. Mal ist im Sitzungsraum die Heizung ausgefallen, mal der Beamer defekt oder ein Referat fällt aus, weil der Vortragende kurzfristig erkrankt ist.
Die richtige Moderation einer Arbeitssitzung ist ebenso wertvoll wie die Themenbearbeitung in einer Gruppe oder der Umgang mit Störungen und Konflikten

Das Leiten einer Sitzung muss gelernt sein. Ist das ein Job für Multitalente?  Ein Interview mit dem deutschen NATO-Offizier Heinrich Brauss gibt Aufschluss: Eine Sitzung muss man „chairen“. Die Kompetenzen ein Meeting zu Leiten oder zu Moderieren reichen nicht aus.

Das „mini-handbuch“ gibt dem Versammlungsleiter nicht nur Tipps, Anregungen und zahlreiche Planungstools an die Hand, sondern weist auf zahleiche methodische Kniffe hin. Den Autoren ist es gelungen einem Moderator ein gutes Handwerkszeug an die Hand zu geben.

Jürgen Bause

Rüdiger Funk et.al: mini Handbuch Meetings leiten. Beltz Verlag Weinheim, 2017, 190 Seiten mit zahlreichen Abbildungen. ISBN 978-3-407-36633-7  Preis19,95

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erektile Dysfunktion – ein Tabuthema

 

Freiburg, 23. Dez. 2016.  Es ist gar nicht so selten, wenn der Mann unter einer erektilen Dysfunktion leidet. 20.000 Männer wurden in einer groß angelegten Studie befragt und untersucht. Die Ergebnisse sind für das männliche Geschlecht niederschmetternd, zeigen die Ergebnisse der „Kölner Studie“. Bereits vier Prozent Junger Männer im Alter von 30 bis 39 Jahren leiden unter einer Erektilen Dysfunktion.erektile_dysfunktion

Die Ursachen sind sehr unterschiedlich. Neben Partner- oder konfliktbezogenen Ursachen ist Diabetes Mellitus eine der Hauptursachen. Bei etwa dreißig Prozent der Erektilen Dysfunktion (ED) ist die Grunderkrankung der Blutzucker, so Dr. med. Christian Leiber, Oberarzt an der Klinik für Urologie des Universitätsklinikums Freiburg.
Besteht Diabetes Mellitus mehr als 10 Jahre, liegen etwa 50 Prozent Erektionsstörungen bei den Betroffenen vor. Bei etwa 60 bis 70 Prozent der Patienten sind die Nerven und das Endothel (Innenhaut von Blutgefäßen) im Penis irreversibel geschädigt. Und so kommt es zu Störungen oder Ausbleiben der natürlichen Erektionsfähigkeit, so der Facharzt für Urologie.

Gespräch mit dem Arzt suchen

Liegen die geringsten Störungen einer Erektion vor, sollte das Gespräch mit dem behandelnden Arzt gesucht werden. Es kommt häufig vor, dass ein hoher Blutzuckerspiegel bei Diabetes im Laufe der Zeit Nervenschädigungen hervorrufen. Sie können auch Probleme bei der Sexualfunktion zur Folge haben. Neben dem Hausarzt ist der Urologe ein wichtiger Ansprechpartner für sexuelle Probleme beim Mann.

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Dr. med. Christian Leiber

 

Hilfen für den Mann

Als medikamentöse Therapien stehen die sog. PDE-5-Hemmer zur Verfügung. Diese Medikamente sind jedoch nicht immer zielführend, so Dr. Leiber. So zum Beispiel wenn kardiologische Probleme vorliegen. Injektionstherapien sind häufig von unerwünschten Nebenwirkungen begleitet. Neben Schmerzen im Penis kann es zu einer Penisfibrose oder einem Hämatom an der Injektionsstelle kommen.
Neben Vakuumerektionshilfen, die von den Männern kaum akzeptiert werden, stehen Penisimplantate verschiedener Hersteller zur Verfügung. Technisch sehr ausgereift sind beispielsweise Schwellkörperimplantate der Firma Boston Scientific (BSCI). Sie werden seit 1973 weltweit erfolgreich implantiert. Profitiert haben zwischenzeitlich über 40.000 Patienten. Nach der Operation und einem kurzen stationären Aufenthalt kann das Implantat nach etwa sechs Wochen vom Patienten erstmals angewendet werden. Die Patienten und die Sexualpartner sind mit dieser Lösung zu weit über 90 Prozent sehr zufrieden und der Leidensdruck hat ein Ende, so der Facharzt für Männerkrankheiten. Dieses Verfahren wird von den Gesetzlichen Krankenkassen voll erstattet, im Gegensatz zu der medikamentösen Therapie.

Literaturnachweis:
M. Braun et.al.: Erektile Dysfunktion und „Lower Urinay Tract Symptoms“ – getrennte Entitäten oder zukünftig gemeinsames Therapieregime? In: Blickpunkt der Mann  1/2004, Seite 7-11. Krause  Pachernegg GmbH, A-3003 Gablitz.

Jürgen Bause
 

Magenkeim Helicobacter pylori ist ein Gesundheitsrisiko – erhöhtes Krebsrisiko auch ohne Beschwerden

Gelsenkirchen. Etwa die Hälfte der erwachsenen Menschen sind in Deutschland mit dem Magenkeim Helicobacter pylori (HP) infiziert. Nicht immer kommt es zu Beschwerden wie Magenschmerzen, Unwohlsein, Magenschleimhautentzündung (Gastritis) oder zur Bildung von Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren (Ulzera).

Auch wenn eine Infektion mit HP keine Beschwerden verursacht erhöht sie das Risiko an Magenkrebs zu erkranken, so die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen(DGVS). Eines der Übertragungswege ist das Schmusen und Küssen der Eltern mit dem Kind, so der Gastroenterologie Priv. Doz. Matthias Banasch St. Elisabeth-Hospital, Abt. Innere Medizin I, Herten auf einer Fachtagung.

Keim ist nicht ungefährlich

Die Betroffenen merken von der Keimbesiedelung durch HP vielfach nichts. Dieser Keim schützt sich selbst durch eine Produktion von Ammoniak vor der Magensäure und kann so in dem Millieu der Magensäure überleben. Erkrankungen des Magens, bis hin zum Magenkrebs können die Folgen sein, wenn der Keim nicht entdeckt wird.

Erst kürzlich wurde eine neue Leitlinie der DGVS zur Beseitigung dieses Magenkeims veröffentlicht. Diese „Eradikationstherapie“ (Beseitigung) des Helicobacter pylori wurde von Wissenschaftlern neu überarbeitet.

Verlässliche Diagnostik

Vor jeder Eradikationstherapie steht allerding die verlässliche Diagnose der Helicobacter pylori Infektion. Ein neuer Atemtest wurde von dem schwedischen Unternehmen Kibion SE® entwickelt .Dieser ist auch in der neuen Leitlinie für Ärzte mit einer „starken Empfehlung“ ausgestattet. Der Diabact UBT Test lässt sich leicht vom Patienten oder vom medizinischen Fachpersonal durchführen. Der Patient  atmet zwei Atemproben in unterschiedliche Röhrchen aus. Anschließend nimmt er eine spezielle Diabact® UTB Tablette ein. Nach weiteen 10 Minuten gibt er erneut zwei Atemproben in die Röhrchen ab. Alle Röhrchen werden zur Analyse in ein Speziallabor geschickt. Durch die Zuverlässigkeit des Tests wird eine Diagnosesicherheit von an die 100 Prozent erreicht.

Tagungsbericht von Jürgen Bause

https://de.wikipedia.org/wiki/13C-Harnstoff-Atemtest

Rhetorik und Kommunikationsstrategien

Die Konrad-Adenauer-Stiftung führte unter der Leitung von Herrn Wolfram Obert, Dozent für Rhetorik und Kommunikationsstrategien an der Universität Fribourg/Schweiz vom 22. bis 23. Juli einen Lehrgang durch. Die Teilnahme hat sich gelohnt.

Jürgen Bause

Tetanus Todesfall, weil ungeimpft

Wie das Robert-Koch Institut in seinem Wochenbericht Nr. 30 vom 1. August 2016 berichtete, hat es einen Todesfall in Bayern gegeben:
Eine 82 jährige Frau zog sich im April 2016 eine tiefe Schnittwunde bei der Gartenarbeit zu. In der örtlichen Klinik wurde die Patientin medizinisch versorgt. Eine Überprüfung des vorhandenen Tetanusimpfschutzes, eine Abfrage des vorangegangenen Tetanus Impfschutzes oder eine postexpositionelle Tetanus- oder Simultanimfpung (zusammen mit TIG) waren in der Krankenakte der Patientin nicht dokumentiert.

Nach der Wundversorgung ging die Rentnerin wieder nach Hause. Dort traten Schmerzen mit Gesichtsmuskelverzerrungen, Kiefersperre, Trink- und Schluckbeschwerden auf.

Die Patientin suchte nach fünf Tagen erneut die Klinik auf und wurde nach einer CT Untersuchen wegen des Verdachts auf Schlaganfall wieder nach Hause entlassen. Aufgrund der sich deutlich verschlimmernden Schmerzen wurde die Frau am Abend desselben Tages erneut in dem Krankenhaus vorstellig.
Die Frau wurde jetzt wegen der Verdachtsdiagnose Tetanus in der Klinik aufgenommen. Trotz adäquater Behandlungen mit Antibiotika, der Verlegung der Patientin in eine Neurologische Klinik und  im Anschluss in eine UNI-Klinik – verstarb sie schließlich an kardialer Dekompression am 27. Tag nach der Verletzung an den Folgen der Infektion mit Clostridium Tetani (Tetanus), so das RKI.

Fazit: Tetanusfälle sind in Deutschland nicht selten. Während die Kinder gut durchgeimpft sind, sind laut. Studien etwa ein Drittel der ab 60 jährigen gegen Tetanus nicht geimpft. Besonders Frauen und Personen mit Migrationshintergrund.

Jürgen Bause

 

Zielgerichtet mit Healthcare Pressedienst kommunizieren

Ulm. Die Kommunikation mit Kunden und den Fachgremien erfolgt nicht nur durch direkte Kontakte über den Außendienst.
Neben den Social-Medien werden die Anwender auch durch Beiträge in Fachzeitschriften auf neue Entwicklungen und Technologien aufmerksam. Mit dem Medizin-Nachrichtendienst der AGS haben Unternehmen die Möglichkeit, Redaktionen der medizinischen Fachpresse zielgerichtet zu informieren

Nach einer Studie halten 74 Prozent der Top-Manager die Pressearbeit für wichtig, doch nur wenige Unternehmen nutzen diese Kommunikationsmöglichkeiten.

Werden die Presseinformationen so erstellt, dass sie journalistischen Ansprüchen genügen, besteht auch die Chance, dass die Informationen bei den Journalisten auch Verwendung finden.
Sämtliche Redaktionen der Fachpresse und der Publikumsmedien werden regelmäßig mit Neuigkeiten aus dem Gesundheitssektor versorgt. „Firmen und Institutionen nutzen den Medizin-Nachrichtendienst der AGS seit 2013. „Dieser Nachrichtendienst ist im deutschsprachigen Raum ein Novum“ so Jürgen Bause, Chefredakteur des Nachrichtendienstes. „Derzeit werden bis zu 12.500 Empfänger mit Nachrichten informiert“, so Bause

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Jürgen Bause

 

 

Manager, die keine Zeit zum Erstellen von Pressemeldungen haben, greifen auf erfahrene Journalisten der Redaktion zurück.
Der Medizin-Nachrichtendienst ist für zahlreiche pharmazeutischen Unternehmen und medizintechnischen Firmen ein wichtiger Nachrichtenkanal.

Informationen unter http://www.ags-medienservice.de/pressedienst.html

Auf die Kommunikation von medizinischen Themen und Technologien hat sich seit über dreißig Jahren AGS Medienservice spezialisiert und betreut Kunden der pharmazeutischen- und medizintechnischen Industrie sowie medizinische Organisationen.

AGS Medienservice mit AGS Medizin-Nachrichtendienst Jürgen Bause, Chefredakteur Panoramastrasse 38 89608 Griesingen/b. Ulm Telefon 0739171817 Telefax 0739171819 Mail info@ags-medienservice.de

Buchbesprechung Schwachstelle Rücken

Rückenschmerzen sind ein Graus. Die Fehlbelastungen im Alltag sind eine der Hauptursachen. Und welcher der Betroffenen will ständig Schmerzmittel einnehmen, um die Schmerzen zu dämpfen?
Da helfen vielfach nur Maßnahmen, um Muskeln zu stärken und auch zu dehnen.
Zahlreiche Übungen können auch in der Wohnung absolviert werden. Und sie sind sehr wirkungsvoll. 50 starke Rückenübungen, die man teils bereits in der Physiotherapie gelernt hat, wurden von dem Autoren Kay Batrow zusammengestellt. Der Physiotherapeut hat sehr größten Wert darauf gelegt, dass mit den Übungen sämtliche Abschnitte des Rückens gedehnt und stabilisiert werden.

8335b4903f4ca5f8f6f7c93fbd9310f8Sehr gut gefallen haben mir die Erläuterungen und Abbildungen. Klar verständlich und ohne „Schnickschnack“. Der Text sehr gut zu lesen und die Darstellungen sind für Betroffene nachvollziehbar. Je nach Rückenleiden und persönlichem Befinden kann man Übungen absolvieren, um sich aus dem „Teufelskreis“ des Schmerzes zu befreien. Oft reichen bereits kleine Maßnahmen um die Schmerzen zu besiegen.
Auf etwa 60 Seiten werden die Funktionen der Wirbelsäule erklärt, die Ursachen des Schmerzens erläutert. Ein Rückeneignungstest zeigt dem Leser des Buches die Schwachpunkte der eigenen Wirbelsäule und die Bewegungseinschränkungen auf.
Das Buch ist für jeden „Rückengeschädigten“ sehr zu empfehlen.

Bartow, Kay: Schwachstelle Rücken. 1.Auflage 2014; 180 Seiten, 122 Abbildungen. Trias Verlag Stuttgart. ISBN 978-3-8304-6902-5 Ladenpreis: 19,99 Euro

Symposium Hamburg Datenschutz in der Medizin 26.April

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26. April 2016 Symposium 9-17 Uhr  in Hotel  Hafen Hamburg

Die am 15.12.2015 bekannt gewordene EU-Datenschutzgrundverordnung, deren formale Bestätigung durch das EU-Parlament bis Mitte 2016 zu erwarten ist, wird die Datenschutzlandschaft in ganz Europa, und mit Wirksamwerden ab Mitte 2018 auch das Datenschutzrecht in  Deutschland   ganz neu gestalten. Sie ist  sicher als Kompromiss vieler Interessen  das Ergebnis harten politischen Ringens und wird erst mit der Umsetzung zeigen, welche tatsächliche Tragweite sie haben wird.

Unternehmen  und Behörden sollten sich jedoch jetzt schon mit den Details der GVO intensiver beschäftigen. Denn innerhalb der zweijährigen Übergangszeit müssen viele betriebliche Abläufe bei der Datenverarbeitung und  die entsprechende betriebliche Organisation den neuen Vorschriften angepasst werden, damit rechtzeitig  eine normenkonforme Praxis sichergestellt ist. Andernfalls können empfindliche Bußgelder drohen.
Ausgewiesene Experten zeigen  am 26.04.16 zeigt den Sinn und die Tragweite der für die betriebliche Praxis  wichtigsten Vorschriften der GVO und bieten umsetzbare Handlungsanweisungen, damit Unternehmen  und  Behörden den Anpassungsprozess rechtzeitig beginnen können, um sich den neuen Herausforderungen  gut gewappnet stellen zu können.

Programm      und          Anmelung unter

Jürgen Bause