Datenschutz in der Medizin im Fokus der Cyber-Kriminalität

Fachtagungen in Berlin und Mainz informieren Klinik ITler

Die Gesundheitsbranche befindet sich im Umbruch. Immer höhere medizinische Leistungen werden von den Gesundheitseinrichtungen verlangt, möglichst unter günstigem Kostenrahmen. Ihre Organisationstrukturen müssen sich dem Wandel der Medizintechnik und   der schwieriger werdenden Gewinnlage permanent stellen. Hinzu kommt ein hoher Modernisierungsdruck in der IT der  medizinischen Betriebe , sowohl im Behandlungsbereich  als auch in der Verwaltung. Neue Techniken bedeuten aber immer auch neue Gefahren für die Patientendaten. Die Telemedizin ist hier nur eines vieler Beispiele.

Speziell die Entwicklung der Cyber-Kriminalität macht vor der Gesundheitsbranche keinen Halt, im Gegenteil, sind Gesundheitsdaten doch ein wertvolles Handelsgut und zudem besonders anfällig für Erpressungen. Der fast täglich vorkommende, klassischen Fall:Zunächst wird in das System ein Trojaner eingeschleust, meist über den Anhang  einer mail, der alle Daten verschlüsselt. Eine Entschlüsselungsmöglichkeit bekommt nur, wer zunächst Lösegeld zahlt, oft in bitcoins.

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Fachtagung Datenschutz in der Medizin

 

Die Weiterentwicklung der normativen Grundlagen des medizinischen Datenschutzes unterliegt ebenfalls momentan einer besonderen Dynamik: erwähnt seien nur das e-health-Gesetz,  und das IT-Sicherheitsgesetz . Gravierende Auswirkungen wird die EU Datenschutzgrund-VO aber haben, die den deutschen Gesetzgeber zwingt, bis spätestens 25.5.2018 auch alle speziellen Datenschutzregeln für den Gesundheitsbereich der VO anzupassen.

Die Tagungen „Datenschutz in der Medizin-Update 2016“ am 10.11.16 in Berlin und am 15.11.16 in Mainz „Datenschutz im Pflegebereich-Update 2016“  bieten zu den wichtigsten Themen aktuelle Informationen.Details über http://www.esturias.de“

Symposium Hamburg Datenschutz in der Medizin 26.April

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26. April 2016 Symposium 9-17 Uhr  in Hotel  Hafen Hamburg

Die am 15.12.2015 bekannt gewordene EU-Datenschutzgrundverordnung, deren formale Bestätigung durch das EU-Parlament bis Mitte 2016 zu erwarten ist, wird die Datenschutzlandschaft in ganz Europa, und mit Wirksamwerden ab Mitte 2018 auch das Datenschutzrecht in  Deutschland   ganz neu gestalten. Sie ist  sicher als Kompromiss vieler Interessen  das Ergebnis harten politischen Ringens und wird erst mit der Umsetzung zeigen, welche tatsächliche Tragweite sie haben wird.

Unternehmen  und Behörden sollten sich jedoch jetzt schon mit den Details der GVO intensiver beschäftigen. Denn innerhalb der zweijährigen Übergangszeit müssen viele betriebliche Abläufe bei der Datenverarbeitung und  die entsprechende betriebliche Organisation den neuen Vorschriften angepasst werden, damit rechtzeitig  eine normenkonforme Praxis sichergestellt ist. Andernfalls können empfindliche Bußgelder drohen.
Ausgewiesene Experten zeigen  am 26.04.16 zeigt den Sinn und die Tragweite der für die betriebliche Praxis  wichtigsten Vorschriften der GVO und bieten umsetzbare Handlungsanweisungen, damit Unternehmen  und  Behörden den Anpassungsprozess rechtzeitig beginnen können, um sich den neuen Herausforderungen  gut gewappnet stellen zu können.

Programm      und          Anmelung unter

Jürgen Bause

Künstliches Sphinktersystem, mit neuen richtungsweisenden, technischen Innovationen

Seefeld/Obb. 1. Februar 2016. Unterschiedliche Erkrankungen können eine Harninkontinenz verursachen. Weltweit leiden etwa 200 Millionen, in Deutschland etwa 8 Millionen Menschen an der Volkskrankheit Inkontinenz, so Experten auf dem Jahreskongress der Kontinenz Gesellschaft Ende 2015 in München. Hilfe können die Patienten unter anderem von modernen Implantaten erwarten.

Mit der Entwicklung von aktiven Implantaten hat die Firma DUALIS MedTech GmbH seit Jahren Erfahrung. Jetzt will die Firma eine neue Generation eines künstlichen Schließmuskels entwickeln. Der IWSS „Implantable Wireless Sphinkter System“ wird auf diesem Gebiet richtungsweisend sein.

Leichtes Handling für Patienten

Über eine Smart Watch oder alternativ über eine kleine Fernbedienung lässt sich der implantierte Sphinkter steuern, und ist somit für Männer als auch Frauen gleichermaßen geeignet. Selbst für Personen mit leichten motorischen Behinderungen ist so ein Implantat denkbar. Dadurch können deutlich mehr Patienten versorgt werden, als mit den bisherigen Systemen. Das System reagiert automatisch auf plötzliche Druckveränderungen, wobei der Patient über die Bedieneinheit verschiedene Druckmodi selbst einstellen kann.

Signifikante Vorteile für Arzt und Patient

Das IWSS Implantat wird sich genauso einfach implantieren lassen, wie derzeitige manuelle Systeme. Einmal implantiert, wird der Druck automatisch geregelt und somit das Gewebe um die Urethra geschont. Deshalb kann das IWSS länger implantiert bleiben als bisherige Systeme. Weiterhin kann das System automatisch auf Stresssituationen reagieren, indem es den Druck kurzzeitig erhöht. Mittels eines Sicherheitssystems wird ein Alarm ausgelöst, wenn das Implantat die Harnröhre nach einer gewissen Zeit nicht öffnet (Patient ist ohnmächtig). Sofern der Alarm ignoriert wird, öffnet das System automatisch. Das ist auch der Fall, wenn im Akku nicht mehr genügend Energie vorhanden ist.
Das Aufladen der Batterie erfolgt einmal wöchentlich für etwa eine Stunde mit dem Charger, der mit der firmeneigenen kabellosen Ladetechnik MedBase
® ausgestattet ist. Die Leistungsfähigkeit ermöglicht den Ladevorgang auch durch die Kleidung.
Wenn gewünscht, können die gespeicherten Druckwerte des Implantats per Funk über einen Server zum behandelnden Arzt übermittelt und analysiert werden (Homecare). Die dadurch mögliche 24/7 Versorgung des Patienten, bietet dem Arzt eine völlig neue Art der Diagnose und Therapie. So ist es  z. B. möglich, frühzeitig Gewebeveränderungen oder falsch eingestellte Druckwerte zu erkennen und komplette urodynamische Untersuchungen durchzuführen. Die Datensicherheit ist selbstverständlich gewährleistet.
Das System verfügt über eine Lebenszeit von zehn Jahren und ist für alle gängigen bildgebenden Verfahren kompatibel.

Fazit

Die zukunftsweisende Technologie des IWSS, der Firma DUALIS Medtech GmbH, ermöglicht Patienten einen komfortablen Umgang mit der Erkrankung und dem Arzt neue und weitreichende Therapieoptionen. IWSS ist ein Beitrag zur evidenzbasierten Medizin.

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Grafik: Sphinkter Implantat (mit Reservoir und Schließmanschette) und dem Charger

Weitere Informationen bei
DUALIS MedTechGmbH
Kerstin Hutter
Am Technologiepark 8+10
82229 Seefeld
Telefon 08152 99372-0
E-Mail: kerstin.hutter@dualis-medtech.de
www.dualis-medtech.de


Redaktion Jürgen Bause, AGS Medizin Nachrichtendienst

Buchbesprechung: Gesundheitswirtschaft als Motor für die regionale Arbeitsmarktentwicklung

Griesingen/Ulm 16. Jan. 2016. Die Gesundheitswirtschaft gehört zu den ständig wachsenden Branchen. Aufgrund der zahlreichen Berufsbilder fehlt vielfach eine übersichtliche Darstellung der verschiedenen Berufe. In dem Band wird ein sehr guter Überblick vermittelt.
Der demografische Wandel wird die Gesellschaft vor gravierende Herausforderungen stellen. In den Medien wird vom drohenden Ärztemangel aufgrund der Überalterung der Mediziner gesprochen. Von der Überalterung des Pflegepersonals ist nicht die Rede, obwohl sie ebenfalls sehr kritisch ist. Das Buch ermöglicht eine kritische Bestandsaufnahme über die personelle Entwicklung auf dem Gesundheitsmarkt. Detailliert werden die beruflichen Entwicklungen der einzelnen Berufsfelder unter die Lupe genommen. Gerade die Entwicklung der angestellten Ärzte und des Pflegepersonals in den Kliniken kommt deutlich zum Tragen. Die Aufführung der Vergütung geben einen Überblick über die Entwicklung und Diskrepanzen der Gehälter in der Gesundheitsbranche.

die gesundheitswirtschaft

Die regionalen Arbeitsmarktentwicklungen werden in den verschiedenen Teilbereichen detailliert analysiert. Neben einer flächendeckenden Analyse für die Bundesländer finden sich auch Einzelberichte für ausgewählte Bundesländer. Der abschließende Beitrag thematisiert den Wandel der Erwerbsformen im Pflegebereich und die Arbeitsbedingungen in der Kranken- und Altenpflege.
Der Sammelband „Die Gesundheitswirtschaft als Motor für regionale Arbeitsmarktentwicklung“ ist ein sehr gutes Handbuch für alle Verantwortlichen aus der Gesundheitsbranche wie, Politiker, Krankenkassen, Berater und Betreiber von sozialen Einrichtungen. Das Buch ist für diejenigen unverzichtbar, die sich beruflich mit der Weiterentwicklung unseres Gesundheitswesens befassen.
Dieter Bogai, Günter Thiele, Doris Wiehthölter (Hrsg.):Die Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsmotor. Reihe: IAB-Bibliothek, Band 355. Herausgeber: Insitut für Arbeitsmarkt-und Berufsforschung (IAB). W.Bertelsmann Verlag, Bielefeld. 461 Seiten, farbige Abb.
ISBN: 978-3-7639-4097-4. Preis 49,90 Euro

Jürgen Bause, Medizinjournalist

Fachtagung: Datenschutz in der Medizin 12. Nov. in Leipzig

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„Der Gesundheitsmarkt befindet sich in einer deutlichen Umbruchbruchphase“, mit verursacht auch durch neue IT-technische Möglichkeiten sowohl im Therapiebereich als auch in der Verwaltung der Patientendaten. Damit einher gehen aber naturgemäß auch neue Fragestellungen bezüglich dem datenschutzkonformen Umgang mit Patientendaten und deren IT-technischer Sicherheit, die durch die ärztliche Verschwiegenheitspflicht unterstrichen werden.

Die Fachtagung am 12.11.15 in Leipzig „Datenschutz in der Medizin-update 2015“ bietet in Fachvorträgen hochkarätiger Experten einen vertieften Einblick in besonders aktuelle Problembereiche und zugleich Handlungsempfehlungen für den Alltag. Der klinische Bereich ist besonders angesprochen.
Schirmherr ist der Thüringer Landesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Dr. Lutz Hasse.

Der Tagung voraus geht ein kostenfreies Symposium am 11.11.15 von 14-18.00 an der Universität Leipzig zum hochaktuellen Thema:
„Datenschutz und big data im Medizinbereich“.
zu weiteren Infos und Buchungswegen:
http://www.update-bdsg.com/tagung/leipzig/datenschutz-in-der-medizin-update-2015/uebersicht.html

Einladung: 7. Innovationsforum Medizintechnik in Tuttlingen: Vernetzung und neue Produktideen

7. Innovationsforum Medizintechnik in Tuttlingen: Vernetzung und neue Produktideen
Was treibt die Medizintechnik an? Welche Trends müssen Medizintechnik-Hersteller heute beachten? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert am 29. Oktober das Innovationsforum für Medizintechnik der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, des Technologieverbundes TechnologyMountains und der MedicalMountains AG in der Stadthalle Tuttlingen.
Die Veranstalter setzen damit zum siebten Mal auf einen branchenübergreifenden Austausch: Das Forum bringt innovationsorientierte Medizintechnikunternehmen und kreative Wissenschaftler und Entwickler an einen Tisch und bietet Entscheidungsträgern eine Plattform für Diskussion und Austausch.
Das Forum richtet sich sowohl an Geschäftsführer von kleinen und mittelständischen Medizintechnikunternehmen als auch an Mitarbeiter der Produktion, der Forschungs- und Entwicklungsabteilung namhafter Unternehmen. Diese können bei der Veranstaltung deutschlandweit Kontakte knüpfen, Erfahrungen nutzen und zukünftige Entwicklungen ausloten. „Viele Entwicklungen entstehen im Dialog mit anderen Unternehmen und in Zusammenarbeit mit Ärzten und Chirurgen – dabei können kleine Hersteller chirurgischer Instrumente oft besonders schnell agieren“, erklärt Yvonne Glienke, Geschäftsführerin von TechnologyMountains.

B2B-Gespräche
Für die Hauptvorträge wurden hochkarätige Redner verpflichtet: Über die digitale Zukunft der Medizintechnik wird Prof. Dr.-Ing. Alexander Verl, Vorsitzender Technologiemarketing und Geschäftsmodelle der Fraunhofer-Gesellschaft sprechen. Prof. Dr. med. Karl-Walter Jauch, Ärztlicher Direktor und Vorsitzender des Vorstands am Klinikum der Universität München, wird zum Thema Medizintechnik und Universitätsmedizin referieren. Über 50 Aussteller aus ganz Deutschland, Österreich, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und der Schweiz bieten für Medizintechnikunternehmen die Möglichkeit, neue Lieferanten und deren Portfolio kennen zu lernen – um dabei vielleicht die Lösung für ein bestehendes Problem im eigenen Unternehmen zu finden.
Am Nachmittag finden zahlreiche Vorträge zu den Themengebieten Sensorik, 3D-Druck, Beschichtungen und Hygiene statt. Diese eröffnen den Besuchern Einblicke in verschiedene Institute und Unternehmen, um Partner zur Zusammenarbeit zu finden und ein Gefühl für die Innovationen der Zukunft zu bekommen.
„Unsere tägliche Erfahrung zeigt aber, dass Innovationen häufig erst beziehungsweise deutlich schneller durch Kooperationen verschiedener Akteure entstehen, in denen jeweils alle ihre eigenen Kompetenzen als ein Baustein für den gemeinsamen Erfolg einbringen. Doch während rund zwei Drittel der großen Unternehmen im Verbund mit Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen äußerst erfolgreich forschen und entwickeln, ist die Quote bei den kleineren und mittelständischen Unternehmen hier im Ländle noch deutlich unter einem Drittel angesiedelt. TechnologyMountains führt bereits seit Jahren Unternehmen und Forschungsinstitute über Branchen- und Technologiegrenzen hinweg erfolgreich zu Verbundprojekten zusammen, die dann gemeinsam an Lösungen arbeiten“, sagt Yvonne Glienke.
Erstmalig werde es, so Glienke, dieses Jahr doppelt so viele Vorträge geben als in den letzten Jahren. Und auch die Anmeldezahlen lassen uns wieder einen neuen Besucherrekord erwarten: Bereits jetzt werden über 200 Experten und Entscheidungsträgern aus der Medizintechnikbranche sowie nationale und internationale Wissenschaftler vertreten sein.
Interessenten können sich noch bis zum 23. Oktober über die Seite http://www.technologymountains.de/anmeldung anmelden. Nähere Informationen erteilt bei der IHK Marcel Trogisch, Telefon: 07721 922-170, Fax: 07721 922-9170 bzw. per E-Mail: trogisch@vs.ihk.de.
Sie finden die IHK-Pressemitteilungen auch im Internet: http://www.schwarzwald-baar-heuberg.ihk.de und http://www.medicalmountains.de

Neues Buch über Maumasil vorgestellt

Buchcover der 2. Auflage
Buchcover der 2. Auflage

Bad Salzuflen. Die Internationale Gesundheitmesse „natura-Spa“ am Pfingstwochenende war Treffpunkt zahlreicher Besucher, die an den Themen Gesundheit und Wellness interessiert waren. Der Medizinjournalist Jürgen Bause stellte auf zwei Vorträgen die 2.Neuauflage seines Buches „Gesundheit aus den Bergen Asiens“ vor.
Bereits seit über 1000 Jahren gehört das Asil zur Medizin Vorder- und Zentralasiens. Der persische Arzt Ibn Sina (Avicenna) berichtete in seinen Lehrbüchern über die Heilerfolge mit dem Asil, das unter anderem unter dem Namen Maumasil® im Handel ist.
Avicenna beschreibt die Heilung von Gelenkerkrankungen (Rheuma), Knochenbrüche, Entzündungen, Schwächezustände nach schweren Krankheiten usw. Heilerfolge werden in seinen Lehrbüchern auch bei Prostataleiden und Hauterkrankungen beschrieben.
Ebenso beschreibt Paracelsus die Heilerfolge mit Asil. Noch in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts fand das Asil auch in Deutschland Anwendung in der westlichen Medizin.
Ärzte aus den ehemaligen GUS-Staaten berichten über die Anwendung des Asil in den Kliniken, so Bause vor dem staunenden Publikum.
Das Erdpech, das heutzutage unter dem Handelsnamen Maumasil  in Apotheken erhältlich ist, stammt heutzutage aus Kasachstan. Fundorte gibt es aber auch in Kirgisien, Turkmenistan, Tibet und Indien. In Indien und Tibet findet  das Asil auch in der vedischen Medizin (Ayurveda) seine Anwendungen.Unbenannt
Die natürliche einzigartige Zusammensetzung dieses Materials mit Spurenelementen, Aminosäuren und Materialien scheint die Wirkung zu haben, so wissenschaftliche Stellungnahmen.
Jürgen Bause wies auf die zahlreiche wissenschaftliche Publikationen hin, in denen über medizinische Anwendungen des Asil (Maumasil®) berichtet wird.
Aufgrund der großen Nachfrage ist bereits die dritte Auflage des Buches in Vorbereitung, so der Medizinjournalist vor den interessierten Messebesuchern.
Den Literaturnachweis stellt der Buchautor auf Anfrage gerne zur Verfügung.

Jahresfachtagung „Wie sich Makro- und Mikronährstoffe auf die Gene auswirken

Wie sich Makro- und Mikronährstoffe auf die Gene auswirken

Laudert
Auf dem 11. Jahresfachkongress des NEM Verbandes, der am 19. September in Potsdam stattfindet, erläutert Herr Dr. Robert Schwenk vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) in seinem Vortrag den Einfluss von Ernährung auf die Gene.
Die Ernährung hat einen wesentlichen Einfluss auf das individuelle Risiko an Adipositas oder Typ-2-Diabetes zu erkranken. Neben der Beeinflussung der Körpermasse verändern Makronährstoffe auch direkt die Expression zahlreicher Gene des Energiestoffwechsels. Diese Veränderungen der Genexpression werden teilweise sogar von Generation zu Generation weitergegeben. Dies erfolgt über sogenannte epigenetische Veränderungen, die in Teilen das Gedächtnis unseres Genoms darstellen. Die genauen Details, wie sich einzelne Nährstoffe oder die Nährstoffbilanz auf die epigenetischen Muster und schließlich auf unsere Gesundheit und die unserer Kinder auswirken, ist Gegenstand zahlreicher Studien.
Weitere Vorträge finden statt zu den Themen:
Lebensmittelrecht: Aktuelles aus der Rechtsprechung – Tipps für Verkehrsfähigkeit und Werbung
Bürgerliche Zivilcourage gegen Bankdatenhehlerei
Nahrungsergänzungsmittel weltweit
Die BWA richtig nutzen
Fördermittel für Unternehmen

Nähere Informationen und Anmeldemöglichkeiten unter http://www.nem-ev.de

NEM Verband mittelständischer europäischer Hersteller und
Distributoren von Nahrungsergänzungsmitteln & Gesundheitsprodukten e. V.
Frau Gabriele Thum M.A.
Assistentin des Vorstandes
Horst-Uhlig-Straße 3
56291 Laudert
Tel: +49 (0) 6746 8029820
Fax: +49 (0) 6746 8029821
Mail: thum@nem-ev.de

Fachtagung: Patientendaten in der Medizin oft ungeschützt

Fachtagung klärt Ärzte, Pharmaexperten und IT-Fachleute auf
Leipzig. Mangelhafter Datenschutz in der Gesundheitsbranche ist allgegenwärtig. Was passiert beispielweise mit den Patientenakten, wenn eine Arztpraxis aufgelöst wird? Ist es vertretbar, wenn Patienten in den Krankenzimmern nach medizinischen Vorgeschichten befragt werden und der Bettnachbar zuhören kann? Rezepte und Überweisungen liegen häufig auf den Tresen der Arztpraxen und sind von Jedermann einsehbar.
Neue Entwicklungen prägen derzeit die zentralen Fragen im Datenschutz: Die Neufassung 2014 des Gemeinsamen Bundesausschusses zum ärztlichen Qualitätsmanagement, die IT-Sicherheitslage in den Kliniken und die Orientierungshilfe Krankenhausinformationssysteme (OH-KIS) sowie die Neufassung der Richtlinie der BÄK zum Datenschutz in den Arztpraxen.
Auf der Tagung

Medizin-update 2014

am 10. September in Leipzig 9 bis 17 Uhr

Seaside Park Hotel Leipzig
Folgende Themenbereiche werden diskutiert: Neue Datenschutz-Pannen im medizinischen Bereich, OH-KIS und kritische Infrastrukturen am Beispiel Bring your own device; Datenschutz in der Arztpraxis, Datenschutz in einer „cloud4health“- Cloud Computing für Big-Data Analysen in der medizinischen Forschung; Datenschutzfragen bei der Aufgabe, Übertragung oder Insolvenz von Arztpraxen und Kliniken.
Die Fachtagung richtet sich an Ärzte, IT Fachleute, Klinik Manager und Fachanwälte Medizinrecht.
Anmeldelink zur Tagung:
http://www.update-bdsg.com/tagung/leipzig/datenschutz-in-der-medizin-update-2014/anmeldung.html
Veranstalter:
update-bdsg

Manfred Weitz
Unterriethstrasse 35
65137 Wiesbaden
info@update-bdsg.com

Am Datenschutz mangelt es in der Medizin

Fachtagung schult Ärzte, und Datenschutzbeauftragte

Vielfach gibt es in Kliniken und Arztpraxen eine große Unsicherheit mit dem Umgang von medizinischen Daten und Unterlagen. Nicht nur die elektronische Dokumentation der Patientendaten wirft viele Fragen auf, sondern der Datentausch mit Krankenkassen und Versicherungen. Ein weiterer Gesichtspunkt sind die Archivierung und Entsorgung medizinischer Unterlagen. Der Fund von etwa 10.000 Ordnern mit medizinischen Unterlagen in einem Lagerraum Ende 2013 im thüringischen Immelborn zeigt die Relevanz des Datenschutzes

Der Umgang mit medizinischen Daten wird auf der Fachtagung  „UPDATE 2014 I“

 am 27. Mai 2014  von 9.00 bis 17.15 Uhr

in München, Hotel Maritim, vermittelt.

Zahlreiche Entwicklungen sind derzeit im Fokus des Datenschutzes im Gesundheitsbereich: BODY, Scannen und Verwahren medizinischer Unterlagen, OH-KIS und die kommenden EU Datenschutzregeln.
Unter der Leitung des Juristen und Datenschutzexperten Manfred Weitz, Wiesbaden, referieren praxisnah Experten aus Kliniken und Aufsichtsbehörden. Die Tagungsteilnehmer erfahren über den Einsatz externer Dienstleister, die Kooperation mit Versorgungspartnern, die Archivierung und Entsorgung von med. Unterlagen und auch über den Einsatz privater Endgeräte in medizinischen Einrichtungen.  Die Schirmherrschaft hat die Stiftung Datenschutz übernommen.
ProgrammLink    http://www.update-bdsg.com/tagung/muenchen/datenschutz-in-der-medizin-update-2014/uebersicht.html

Das Update 2014 II findet am 2.Juni in Wiesbaden statt.
http://www.update-bdsg.com/test/tagung/wiesbaden/datenschutz-in-der-medizin/uebersicht.html

Weitere Auskünfte erteilt.

Manfred Weitz
Unterriethstraße  35
65187 Wiesbaden
Tel 0611-8460601

info@update-bdsg.com

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